Freundin in Großaitingen zu Tode geprügelt: Revision des "Foltermörders" abgelehnt

Der Bundesgerichtshof hat das Urteil gegen den "Foltermörder" von Großaitingen bestätigt. (Foto: ©Robert Wilson-123rf.de)

Der Bundesgerichtshof hat die Revision des Angeklagten Piotr Slufcik mit Beschluss vom 21. November als unbegründet verworfen. Der 32-jährige "Foltermörder" war im Juli vom Augsburger Landgericht wegen Mordes zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt worden.



Der Leiharbeiter hatte seine 33-jährige Freundin am 25. Oktober 2016 in Großaitingen zu Tode geprügelt und die bereits hirntote Geschädigte dann in der Notaufnahme der Wertach-Kliniken in Bobingen abgeliefert.

Massive Gewalt aus unbegründeter Eifersucht

In der Presse wurde Slufcik als „Foltermörder“ bezeichnet, weil er versucht hatte, seine Lebensgefährtin mit massiver Gewalt dazu zu zwingen, eine Affäre zu gestehen. Er schlug ihr mehrfach so massiv in den Genitalbereich, gegen den Kopf und gegen den Oberkörper, dass sie eine extreme Hirnschwellung und zahlreiche Einblutungen, Serienrippenbrüche mit Durchspießungen, Frakturen eines Brustwirbelkörpers und zweier Lendenwirbelfortsätze erlitt und nicht mehr ansprechbar war.

Offenbar trat er auch mehrfach auf sein Opfer ein, quälte es mit einer brennenden Zigarette. Auch rasierte Slufcik der 33-Jährigen teilweise die Haare ab.

Im Laufe des Prozesses stellte sich heraus, dass sein Verdacht, sie sei ihm untreu gewesen, völlig unbegründet war.
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