Dem Siegertreppchen ein Stück näher

Haben ihre Betriebe reflektiert und Stufe Zwei des Wettbewerbs erreicht: die Juryliste. Von links: Dr.-Ing. Simon und Nadine Amesöder (RF Plast GmbH) mit Landrat Gerhard Wägemann in der Mitte, Gunzenhausens Bürgermeister Karl-Heinz Fitz mit Andreas Zuber, Roland und Birgit Abel (Abel Wellpappe in Form), Thorsten Müller (Geschäftsführer Dotlux GmbH, Erika Gruber und Gaby Bayerlein (Zweirad Gruber GmbH) mit Klaus Petersen (Oskar-Patzelt-Stiftung).
Gunzenhausen: RF Plast GmbH |

Vier von 204 bayerischen Unternehmen, welche die zweite Stufe des „Großen Preises des Mittelstandes“ der Oskar-Patzelt-Stiftung erreicht haben, kommen aus Altmühlfranken.

Gunzenhausen. Als einziger Wirtschaftspreis Deutschlands betrachtet der „Große Preis des Mittelstandes“ seit 1994 nicht nur Zahlen, Innovationen oder Arbeitsplätze, sondern das Unternehmen als Ganzes, in seiner komplexen Rolle in der Gesellschaft. Zum 23. Mal wird der Preis der Oskar-Patzelt-Stiftung am 30. September in Würzburg verliehen. 204 von 994 bayerischen Unternehmen haben bereits die erste Hürde genommen und die Jurystufe erreicht. Vier davon kommen aus unserem Landkreis: Abel Wellpappe in Form (Westheim), Dotlux GmbH (Weißenburg) sowie RF-Plast GmbH und Zweirad Gruber GmbH (Gunzenhausen). Letztere waren 2015 bereits unter den Finalisten.
Ebenso wie der Hausherr der Urkundenübergabe, Dr.-Ing. Simon Amesöder, betonte Landrat Gerhard Wägemann die große Bedeutung des Mittelstands für die Wirtschaft und vor allem der inhabergeführten: „Es ist das Beste, was passieren kann, da hier die Verantwortung gegenüber Betrieb und Mitarbeitern entsprechend groß ist.“

„Blut, Schweiß, Tränen. . .

. . . fließen beim Ausfüllen des umfangreichen Fragebogens“, so Klaus Petersen von der Oskar-Patzelt-Stiftung. Es müssen nicht nur die Gesamtentwicklung des Unternehmens, die Schaffung/Sicherung von Arbeitsplätzen, Modernisierungs- und Innovationskonzepte, das Engagement in der Region, Service und Kundennähe sowie Marketingmaßnahmen aufgezeigt werden. Gefordert sind hervorragende Leistungen in diesen fünf Kriterien. Aufs Treppchen zu kommen, geht eben nicht ohne große Anstrengung. Und wer es hierhin schafft, hat besondere Qualitäten vorzuweisen.
Aber indem man sich den Spiegel vorhält, bekommt man auch eine neue Klarheit über das eigene Unternehmen: Welche Möglichkeiten, Ideen haben wir und vieles mehr.
Besonders lobte Petersen die hervorragende Zusammenarbeit zwischen Unternehmern und Kommunen. Auch die Stadt Gunzenhausen sowie der Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen haben sich beworben und konnten, vertreten durch Bürgermeister Fitz und Andreas Zuber (Stadt Gunzenhausen) sowie Landrat Wägemann, Sabine Underlandstätter und Felix Oeder (Landkreis) die Urkunde entgegennehmen. (jf)
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