Demographischer Wandel

Dipl.-Politologe Karst Pfeifer Foto: pm


Der Demographische Wandel war das Thema des Vortrags mit Dipl.-Politologe Karst Pfeifer, dem Referent der Hanns-Seidel-Stiftung aus München, mit anschließender Diskussionsrunde in der Gaststätte Ponyhof in Gunzenhausen. Organisiert hatte den Vortrag die Junge Union Weißenburg-Gunzenhausen .

Zunächst begrüßte der Kreisvorsitzende Manuel Blenk die Gäste. Im direkten Anschluss wurde das Wort an den Seminarleiter Peter Weber sowie Herrn Pfeifer als Referent weitergegeben. Neben grundlegenden Informationen über die Hanns-Seidel-Stiftung, ließ es sich Peter Weber nicht nehmen, auf das breitgefächerte Veranstaltungsangebot der politischen Stiftung aufmerksam zu machen und dies zu bewerben.

Im Vortrag des Dipl.-Politologen Pfeifer wurde sehr schnell klar worum es geht: der Demographische Wandel speziell in Deutschland wird das Rentensystem, basierend auf dem Generationenvertrag und fundamentiert durch das Solidaritätsprinzip, in den nächsten Jahren und Jahrzehnten vor große Herausforderungen stellen, nein sogar bis an die Grenzen der Belastungsfähigkeit strapazieren. Herr Pfeifer legte sehr anschaulich und fundiert, durch Untermalung anhand von Zahlen des Statistischen Bundesamtes, dar, wie sich die Zahl der Erwerbsfähigen, Rentner und Kinder seit 1900 entwickelt hat, die nächsten Jahre entwickeln soll und sich die nächsten Dekaden stark verändern wird.

Durch diverse Stellschrauben, wie das durchschnittliche Eintrittsalter in die Erwerbsfähigkeit, das Regel-Renteneintrittsalter, die Geburtenrate, Co-Finanzierung von derzeit über 90 Milliarden Euro durch den Bund, Rentenerhöhungen oder Stagnation der Rentenhöhe und viele andere Faktoren, lässt sich das deutsche Rentensystem durch seine überragende Vielschichtigkeit durchaus die nächsten Jahrzehnte weiterführen und ist nicht, entgegen vieler Kritiker, zum Scheitern verurteilt.

In seinem gut zweistündigen Vortrag beleuchtete Herr Pfeifer äußerst ausführlich und versiert einzelne Teilbereiche, wie beispielsweise die Auswirkungen der Migration auf den demographischen Wandel, sowie die Gesamtheit des Themas. Während und nach dem Vortrag gab es ausreichend Möglichkeit Fragen zu stellen. Der Abend war sehr interessant, aufschlussreich und es wurde, viel und gut, sachlich über die angesprochenen Themen diskutiert. "Vielleicht finden sich bei einer Veranstaltung der Hanns-Seidel-Stiftung im nächsten Jahr oder anderen JU-Veranstaltungen ja noch mehr Interessenten für aktuelle gesellschaftliche und politische Themen unter Jung und Alt", so der Kreisvorsitzende Blenk. (pm)
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