Der wilde Markgraf

Stadtarchivar Werner Mühlhäußer mit einem Fundstück aus dem Stadtmuseum. Foto: Stadt Gunzenhausen


Zum 260. Todestag lädt die Stadt- und Schulbücherei am Donnerstag, 30. November 2017 um 19.30 Uhr zu einem festlichen Markgrafenabend mit Lesung, Film, Ausstellung und Kulinarischem aus der markgräflichen Zeit ein.

Stadtarchivar Werner Mühlhäußer berichtet über das Leben und Wirken Carl Wilhelm Friedrichs und über eine Blütezeit Gunzenhausens. In dieser Zeit brachten der Markgraf und sein Hofstaat mit Leibkompagnie, Kammerdiener, Barbier, Reiseobristmeister und Oberfalkenmeister hoheitlichen Glanz in die Altmühlstadt des 17. Jahrhunderts.

Er liebte den Prunk, war wegen seines Jähzorns berüchtigt und hat das Stadtbild Gunzenhausens durch eine Vielzahl prächtiger Bauten bis heute geprägt: Der "Wilde Markgraf" Carl Wilhelm Friedrich verstarb am 3. August 1757 nach kurzer schwerer Krankheit im fürstlichen Oberamtshof, dem heutigen Gunzenhäuser Rathaus. Für eine kurze Zeitspanne machte er Gunzenhausen zu seiner "Residenzstadt" quartierte sich oft monatelang in Gunzenhausen ein.

Zur Illustration hat Stadtarchivar Werner Mühlhäußer einige Exponate aus dem Fundus des Stadtmuseums zu einer kleinen Ausstellung zusammengefasst. Zwei Filme werden ebenfalls gezeigt: Der zum 300sten Geburtstag produzierte Film über Carl Wilhelm Friedrich und der preisgekrönte Film der Schüler des Simon-Marius-Gymnasiums.

Musikalisch entführt Kirchenmusikdirektor a.D. Alexander Serr und sein Kammermusik-Quintett in die Zeit des Barock. Karten gibt es im Vorverkauf in der Stadt- und Schulbücherei. (pm)
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