Erntedankmarkt auch zum 25. Mal wieder sehr gut besucht

Mehrere tausend Besucher drängten sich an beiden Tagen durch die Stände beim Erntedankmarkt im Seezentrum Wald
Altmühlsee: Seezentrum Wald |

Altmühlsee - Trotz der etwas niedrigeren Temperaturen an beiden Tagen des Erntedankmarktes am Erlebnisspielplatz neben dem Seezentrum Wald am Altmühlsee waren die 50 Firanten sehr zufrieden. Die zahlreichen Besucher nutzten das trockene Herbstwetter an beiden Tagen um den Markt mit seinen verschiedenen Angeboten von herbstlicher Dekoration über warme Bekleidung aus Wolle und Filz bis hin zu den vielfältigen kulinarischen Schmankerln aus der Region zu besuchen.

An beiden Tagen drängten sich die Besucher durch die Stände und die Kinder nutzten die Unterhaltungsmöglichkeiten an der historischen Seepferdchenschiffschaukel, der Eisenbahn, den Ponys vom Reiterhof Altmühlsee in Wald und den vielen Spielmöglichkeiten des Erlebnisspielplatzes sehr gerne. Im Zelt und an dem Kiosk "ZanZiBar" konnten sich die Eltern bei Kaffee und Kuchen oder fränkischen Spezialitäten vom Marktrundgang erholen und wurden am Samstag durch die Walder Dorfmusik und am Sonntag von der Gunzenhäuser Blousn unterhalten.

Am Sonntag wurde der Markt traditionell mit einem Erntedankgottesdienst im Festzelt eröffnet. Pfarrer Wagner aus Wald feierte mit über 600 Gläubigen das Erntedankfest und wurde dabei durch den Posaunenchor Stetten unter der Leitung von Sofia Meyer und dem Landfrauenchor unter der Leitung von Walter Pöferlein unterstützt. Danach überbrachte Bürgermeister Karl-Heinz Fitz und der Obmann des Bayerischen Bauernverbandes ihre Grüße und wünschten dem Fest einen guten Verlauf.

Pfarrer Johannes Wagner aus Wald wünschte allen Landwirten für ihre Ernteerträge einen guten und fairen Preis und Bürgermeister Karl-Heinz Fitz forderte in seinen Grußworten die Besucher dazu auf dankbar für die Erzeugnisse der heimischen Landwirtschaft zu sein und dies nicht als Selbstverständlichkeit zu betrachten. Die Erweiterung des Erntedankmarktes auf zwei tage hat sich bewährt und wird von den Händlern und Besuchern sehr ugt angenommen stellte Bürgermeister Fitz fest. Auch der Kreisobmann des Bayerischen Bauernverbandes Friedrich Rottenberger zeigte sich mit den Ernteerträgen sehr zufrieden. Auch er wies darauf hin, dass man das aktuelle Angebot an Lebensmitteln in der vorhandenen Qualität, Menge und Preis nicht als selbstverständlich ansehen darf. Jeder 8. Arbeitsplatz hängt von der Landwirtschaft ab und er erinnerte auch an große Ernteschäden durch Unwetter und Hochwasser in den Nachbarlandkreisen. Die Landwirte schützen und pflegen die Kulturlandschaft sind aber nicht für alle Entwicklungen in der Umwelt verantwortlich. Es müssen extreme Verhältnisse und Entwicklungen in der Landwirtschaft überdacht und korrigiert werden, stellte der Kreisobmann ermahnend fest. Es bleibt aber die Tatsache bestehen, dass wir zum Leben und Überleben und für den Erhalt unserer Kulturlandschaft die Landwirtschaft dringend weiterhin benötigen.

(KH)
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