Finanzielles Mammutprojekt

Bauleiter Thomas Forster (Fa. Rädlinger) sprach den Richtspruch. Weitere Fotos, auch der akutellen Innen- und Außenansicht finden Sie in unserer Online-Bildergalerie unter www.stadtzeitung-weissenburg.de


Was am 31. Juli 2014 im Stadtrat einstimmig beschlossen wurde, konnte am 27. November 2017 im ersten Schritt gefeiert werden: Das Richtfest der Generalsanierung der Stadthalle. Dem guten Timing ist eine umfangreiche und konsequente Planung vorausgegangen, so Bürgermeister Karl-Hein Fitz, der sich an dieser Stelle auch bei den entsprechenden Firmen sowie seinem Bauamt bedankte. Aber auch der Nachbarschaft dankte er, fürs "Aushalten". Nun könne der Bau zügig durchgezogen werden. "Jetzt hängt's nur noch vom Winter ab", ergänzte Stadtbaumeisterin Teufel. Geplant ist die Fertigstellung für Anfang 2019.

Höchste Zeit,
etwas zu tun!

Nach 40 Jahren regem Betrieb war die Stadthalle nicht nur nicht mehr zeitgemäß, sondern schlicht und ergreifend "verbraucht". Aber es wird auch viele, wohlüberlegte Verbesserungen geben: Neben einer grundsätzlichen Barrierefreiheit werden die drei Hallen in Zukunft auch separat nutzbar sein. Ein Punkt, der bislang aufgrund des Schallschutzes nicht möglich war. Damit die rund 700 Gäste in Zukunft auch die Pausen noch angenehmer genießen können, wird das Foyer um 1000 Quadratmeter erweitert und mit einer 40 Meter breiten Glasfront ergänzt. Diese gibt den Blick auf den Altmühlbereich frei, in welchen sich der Bau im Rahmen der Renaturierungsmaßnahmen gut integrieren wird. Auch der Eingang wurde von der Wetterseite nach Süden verlegt, natürlich ebenfalls barrierefrei wie auch der neue Sanitärbereich.

Etwas Besonderes

Nicht nur eine Mehrzweckhalle - die neue Stadthalle wird sowohl in puncto Architektur als auch Technik etwas Besonderes: Die dann erhöhte und beleuchtete Wabenstruktur, die bereits seit 40 Jahren das Bild der Stadt Gunzenhausen prägt, wird der Stadt in Westmittelfranken ein Alleinstellungsmerkmal schenken und das Image steigern.

Die 110 Tonnen Stahlkonstruktion steht nun und so konnte auch seitens des Bauleiters Thomas Forster (Fa. Rädlinger) der Richtspruch erfolgen.

Die größte Investition der Stadtgeschichte

16 Millionen Euro! "So viel Geld", hat der eine oder andere sich nicht nur gedacht, sondern auch schon einmal ausgesprochen. Ein Betrag, den Bürgermeister Fitz gleich doppelt rechtfertigt: Flickschusterei würde deutlich mehr kosten und Qualität kostet eben. (jf)
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