Osterbunnen im Falkengarten

Weitere Impressionen vom Osterbrunnen und dem Natur- und Kunsthandwerkermarkt finden Sie in unserer Mediathek. Fotos: Klaus Heger

Im Zuge der traditionellen Einweihung des Osterbrunnens mit der kirchlichen Segnung durch die beiden Vertreter der christlichen Kirchen, Stadtpfarrer Christian Konecny und Pfarrer Claus Bergmann, fand am Ostermontag der 8. Natur- und Kunsthandwerkermarkt in Gunzenhausen statt. Der Trachtenverein D "Altmühltaler schmückte auch in diesem Jahr den Brunnen wieder mit mehr als 2100 handbemalten Eiern österlich. Die Kinder der Jugendtanzgruppe des Trachtenvereins D'Altmühltaler unter der Leitung der beiden Jugendleiterinnen Gerda Schön und Susanne Bickel umrahmten die Einweihungsfeier wieder mit ihren fränkischen Trachten.

Bürgermeister Karl-Heinz Fitz sprach allen Helfern die zu der Ausgestaltung, der Einweihung und dem Schmuck des Brunnens beigetragen haben seinen persönlichen Dank aus und überreichte an die Kinder kleine Ostergeschenke. Bei dem gleichzeitig stattfindenden 8. Natur- und Kunsthandwerkermarkt im Falkengarten ist es ihm und der Stadtverwaltung sehr wichtig das nur Firanten mit Produkten aus natürlichen Rohstoffen wie Holz, Filz oder Wachs eingeladen wurden. 23 Aussteller sind dieser Einladung gefolgt und präsentierten den zahlreichen Besuchern ein interessantes und abwechslungsreiches österliches Angebot.

Sechs Fienanten sagten ihre Teilnahme, wegen der schlechten Witterung, kurzfristig ab. Dadurch zeigte sich der Markt in diesem Jahr in einer etwas aufgelockerteren Form als üblich.

Auch an die kleinen Besucher wurde gedacht. Sie konnten sich ein Puppenspiel der Fürnheimer Puppenbühne ansehen und ihre Eltern hatten die Möglichkeit sich bei der nasskalten Witterung in den Räumen des Markgräflichen Schlosses etwas aufzuwärmen. Der Witterung angepasst war auch das kulinarische Angebot mit einem Espresso-Wagen, der auch schmackhafte Crêpes anbot.

Der stellvertretende Vorsitzende des Volkstrachtenvereins Kurt Müller führte in Vertretung von Charly Hummel durch das Programm und berichtete, dass die damalige Jugendleiterin Betti Huber 1988 auf die Idee zur Gestaltung eines Osterbrunnens gekommen war und diese Tradition sich dieses Jahr zum 28. Mal wiederholt. Seit 1993 übernahm er die Aufgabe die zu Bruch gegangenen Eier wieder zu erneuern und zu ersetzen. Der Osterbrunnen kann noch bis zum 1. Mai im Falkengarten in seiner ganzen Eierpracht besichtigt werden.

Für Pfarrer Claus Bergmann ist die Auferstehung Christus das Fundament aller Osterfeierlichkeiten. Die Ostereier symbolisieren dabei das immer etwas Neues entsteht. Stadtpfarrer Christian Konecny segnete zum Abschluss der kleinen Eröffnungsfeier mit einer kurzen Andacht den prächtigen Osterbrunnen. Die Besucher schlenderten trotz der ungastlichen Witterung durch die Marktstände, um das Angebot der Firanten zu bewundern und sich mit einigen Einkäufen für zu Hause einzudecken.

Die Einweihungsfeier wurde durch den Posaunenchor aus Laubenzedel, unter der Leitung von Herbert Guthmann, stimmungsvoll umrahmt. (Klaus Heger )
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