Postkarten aus dem 1. Weltkrieg


Die Postkarte und der Feldpostbrief waren während des Ersten Weltkriegs die Kommunikationsmedien Nummer eins. So wurden von 1914 bis 1918 über 29 Milliarden Postsendungen verschickt. Die Post aus der Garnison und später von der vordersten Frontlinie, aber auch aus dem Lazarett oder aus dem Kriegsgefangenenlager war für die Angehörigen oft das einzige Lebenszeichen. Doch mit der Postkarte kamen nicht nur liebe Grüße, sondern die Bildseite wurde auch oft zu Propagandazwecken genutzt und zeigt patriotische Bekenntnisse oder Durchhalteparolen zum Ende des Krieges hin.

Der Historiker Dr. Daniel Schönwald ist im Kalbensteinberger Pfarramt auf eine umfangreiche Postkartensammlung aus dem Ersten Weltkrieg gestoßen, die er durch Karten von den Familien Wiesinger und Schönwald ergänzte. Auf Anregung von Stadtarchivar Werner Mühlhäußer entstand die Dokumentation.

Zu sehen ist die Ausstellung noch bis zum 1. Juni in den Räumen der Stadt- und Schulbücherei. (pm)
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