Schäfertag im Burkhard-von-Seckendorff-Heim


Ungewöhnliche Töne vor dem Burkhard-von-Seckendorff-Heim: eine kleine Schafherde kündigt mit lautem Blöken den Schäfertag an. Ein gut besuchter Gottesdienst erfreute die Bewohner.

Einen ganzen Tag zum Thema Schafe haben die Mitarbeiter aus der Therapie um Daniela Hartmann und die Kolleginnen auf den Stationen des Burkhard-von-Seckendorff-Heimes zusammen mit den Bewohnern vorbereitet. Schon Wochen vorher wurde gebastelt und Stellwände erarbeitet. So wurde die Gewinnung der Wolle aufgezeigt ebenso wie die Verarbeitung der Schafsmilch. Auch Sprichwörter und Redewendungen rund ums Schaf waren ein Thema.

Vor dem Haus hatte die Schäferei Wittmann aus Dornhausen einen Schafspferch aufgestellt und hatte Schafe und Lämmer mitgebracht. Gleich daneben stand die Schäferwagenkirche.

Mit Pfarrer Matthias Knoch hätte man keinen besseren Prediger für den Schäfergottesdienst finden können, ist er doch selbst stolzer Besitzer von sechs Schafen, worüber er einige Anekdoten zu berichten wusste. In seiner Predigt ging er auf die Bibelstellen "Kommet her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid" und "Der gute Hirte lässt sein Leben für die Schafe" ein und lud die Gottesdienstbesucher ein, Vertrauen zu Gott zu fassen und mit ihm zu reden.

Zum Abschluss stimmten alle Bewohner noch einmal kräftig in das Lied "Hoch auf dem gelben Wagen ein" bevor sie bei Schäfer Wittmann vorbeischauten. (pm)
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