Demo für Hebammen


Ein Kind zu bekommen gehört für viele Eltern zur schönsten Erfahrung im Leben. Sie sollte geprägt sein von dem Gefühl, während Schwangerschaft, Geburt und der Zeit danach sicher und gut betreut zu werden. Doch die Situation in der Geburtshilfe verschlechtert sich zunehmend. Der Verein Mother Hood e.V. ist eine Elterninitiative, die sich für die Schwangerschaft, Geburt und das 1. Lebensjahr des Kindes einsetzt und über aktuelle Probleme berichtet.

Die Problematik der Hebammen nimmt stetig zu durch steigende Haftpflichtprämien zu. Viele kleine Geburtskliniken schließen (Gunzenhausen, Neuendettelsau, Feuchtwangen, Geburtshaus Muhr) und viele Hebammen hören auf, weil sie sich die Geburtshilfe nicht mehr leisten können. Ohne Hebammen gibt es mehr unnötige Kaiserschnitte, weniger Frauen stillen und sind im Wochenbett verloren, wenn ihnen keiner Hilft - dies kann zu Wochenbett Depressionen führen.

March of Roses

Deswegen haben Katharina Kern und Dominique Reitmaier am Samstag, 20 Mai, um 11 Uhr in Ansbach beginnend am Herrieder Tor über die Utzstraße bis zur Johann-Sebastian-Bach Straße eine Demo für die Geburtshilfe organisiert. Es sind alle eingeladen. Es betrifft jung und alt, nicht nur für die aktuell schwangeren, sondern auch zukünftige Generationen von Kindern. Es geht um die Fragen: Wie und wo sollen die mal gebären?

Mehr Informationen zu den Forderungen des Vereins Mother Hood e.V. sowie zur Situation der Hebammen unter www.mother-hood.de
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