Spende statt Weihnachtsgeschenke

Scheckübergabe bei der REMA Fügetechnik GmbH in Haundorf. Foto: pm


Vergangene Woche besuchte die Vereinsführung von Kinderschicksale Mittelfranken e. V. die REMA Fügetechnik GmbH in Haundorf, um einen Spendenscheck entgegenzunehmen. Wie schon im Jahr zuvor hatten die REMA-Mitarbeiter im abgelaufenen Jahr auf ihre Weihnachtspräsente verzichtet, um das dafür veranschlagte Budget einem guten Zweck zufließen zu lassen. Die Geschäftsleitung verdoppelte erneut den Betrag, so dass den beiden Vorsitzenden Birgid Schwenk und Cristine Wägemann ein Scheck über 1500 Euro überreicht werden konnte. Als kleines Dankeschön erhielt das Unternehmen eine große, von Kindern mitgestaltete, Dankesurkunde mit zahlreichen Fotos sowie Fuß- und Handabdrücken.

"Uns ist wichtig, dass soziale Einrichtungen und Initiativen in der Region unterstützt werden. Im vergangenen Jahr haben wir an den Hospizverein Gunzenhausen gespendet, im Internet sind wir auf die Kinderschicksale Mittelfranken aufmerksam geworden und haben gemeinsam beschlossen, ihnen das Geld zukommen zu lassen", erklärte Christian Eggmayer (Vertriebsinnendienst) stellvertretend für die Belegschaft. Der 2002 gegründete Verein unterstützt schwer behinderte und kranke Kinder sowie deren Eltern, finanziert - voll oder teilweise - Hilfsmittel und Therapien, die nicht von den Kassen übernommen werden.

Vor der offiziellen Scheckübergabe beantworteten die Vorsitzenden die zahlreichen Fragen der REMA-Mitarbeiter. So erfuhren diese, dass dem Verein durchschnittlich ein Jahresbudget von rund 60 000 bis 80 000 Euro zur Verfügung steht. Nicht viel, wenn man weiß, dass allein eine Delfintherapie für ein Kind mit 15 000 Euro zu Buche schlägt. "Umso dankbarer sind wir für so großzügige Spenden, wie die Ihre", versicherte Birgid Schwenk.

Weitere Informationen zum Verein lassen sich finden unter www.kinderschicksale-
mittelfranken.de/
. (pm)
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