Nacht der Lichter im Kloster Heidenheim

Heilige Walburga Foto: Pinterest


Am Freitag, 17. November lädt das Kloster Heidenheim wieder zu einer ökumenischen Nacht der Lichter mit Gesängen aus Taizé ein. Wie an vielen Orten in ganz Deutschland erklingen in dem ehemaligen Benediktinerkloster die bekannten Lieder aus Taizé. Das Abendgebet beginnt um 19 Uhr im Kapellensaal des Klosters.

Ursprünge im Taizé

Die "Nacht der Lichter" hat ihren Ursprung in der Gemeinschaft von Taizé, zu der Christen unterschiedlicher Konfessionen aus über 25 Ländern gehören. An jedem Samstagabend wird dort im Gottesdienst das Licht der Auferstehung von einem zum anderen weitergegeben. In vielen Kirchen in Deutschland wird diese Tradition aus Taizé in der dunklen Jahreszeit in einer ökumenischen Nacht der Lichter aufgenommen.

Lichtwunder der
heiligen Walburga

Licht zu empfangen und weiterzureichen hat in Heidenheim eine besondere symbolische Bedeutung. Die Lichterfeier erinnert auch an das Lichtwunder der heiligen Walburga, die im 8. Jh. Äbtissin des Klosters war. Nach der Legende vom Lichtwunder wurde Walburga auf ihrem Weg durch die Dunkelheit ein Licht geschenkt. In Wort und Tat haben Walburga und ihre Mitschwestern dieses Licht an die Menschen in ihrer Umgebung weitergegeben.

Die musikalische Gestaltung der Nacht der Lichter liegt bei Ruth Tuffentsamer, Angela Netal und Ekkehard Lindauer. Die Lieder werden mit Flöte, Gitarre und Violine begleitet, so dass das Mitsingen leicht möglich ist. Zum Ausklang des Abends sind alle eingeladen, sich im Foyer des Kapellensaals noch etwas zu stärken.

(pm)
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.