Staatliches Bauamt lehnt Antrag Auerbachs auf Querungshilfe ab

Auerbach will eine Querungshilfe, das Bauamt aber nicht. Foto: mick


Das staatliche Bauamt hat den Antrag auf eine Querungshilfe an der westlichen Ortseinfahrt in Auerbach abgelehnt. Seit langem beschäftigt das Thema Verkehrsberuhigung und besonders in diesem Ortsteil den Gemeinderat. Neben dem Beitritt zum kommunalen Verkehrsverbund schaffte die Gemeinde bereits sechs mobile Geschwindigkeitsanzeigen an.

"Steter Tropfen höhlt den Stein", meinte Horgaus Bürgermeister Thomas Hafner bereits in einer Sitzung im Juni, als der Rat einstimmig beschloss, an der Staatstraße eine Querungshilfe zu beantragen. Doch das Amt lehnte ab mit der Begründung, es sei zu wenig Querungs- und KFZ-Verkehr an der Stelle. Laut Vorgaben müssten dies 50 Fußgänger und 1000 Fahrzeuge pro Stunde sein. Eine Fahrzeugzählung in diesem Jahr ergab, dass die Staatstraße durch Auerbach mit rund 6500 Fahrzeugen pro Tag im Mittel liege, ebenso die neun Prozent Schwerlastanteil. Dennoch möchte der Gemeinderat diese Absage nicht einfach so hinnehmen, erklärte Bürgermeister Hafner am Donnerstag am Telefon. Es gäbe andere Stellen im Landkreis, bei denen die Staatsstraße weniger frequentiert ist und dennoch eine Querungshilfe gebaut wurde, so seine Begründung. Die Verwaltung möchte deshalb beim staatlichen Bauamt nochmal nachhacken. Ebenso ist am Montag, 12. Dezember, um 20 Uhr im Feuerwehrhaus in Auerbach eine Bürgerversammlung zum Thema Verkehrsberuhigung geplant. (mick)
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