1000 Euro für notwendige Hilfsmittel und eine kurze Auszeit

Denise Fendt (links), Martina Müller (zweite von links), Karin Beckerbauer (rechts) und Lena Hermeth (zweite von rechts) übergaben von den im Jahr 2015 eingenommenen Trinkgeldern 1000 Euro an Regina Sturm und Sohn Luca aus Affing-Anwalting für nötige Hilfsmittel und eine Auszeit mit ihrer schwerbehinderten Tochter Lina.
Kissing: Gut Mergenthau | Die Mitarbeiter von Gut Mergenthau unterstützen Familie Sturm aus Affing-Anwalting mit den Spenden aus 2015

70 Mitarbeiter beschäftigt Monika Fottner, die für viele kulinarische Spezialitäten bei der Waldweihnacht an vier Adventwochenenden sorgen: Sie schenken Glühwein, Kinderpunsch und den nach einem Spezialrezept zubereiteten Hirtentrunk aus, bereiten Schupfnudeln, Rahmfleck und Rehbratwürste zu. An diesen Ständen stehen die roten Sparschweinchen für Trinkgelder, die das Personal aber nicht selbst behält. Seit zehn Jahren entscheiden sie sich immer wieder für ein oder mehrere „Herzensprojekte“ in der Region, wo das Geld am dringendsten benötigt wird und direkt ankommt. Sie spendeten bereits einem Kinderhospiz, dem Kinderheim Affing, der Tornadohilfe oder der Meringer Tafel. Als sie Ende November vom Schicksal der Familie Sturm in der Zeitung erfuhren, stand gleich für alle fest: dieser Familie, deren Tochter Lina seit dem vierten Lebensmonat schwerbe-hindert ist und rund um die Uhr betreut werden muss, möchten sie ermöglichen, Hilfsmittel, welche die Krankenkasse nicht bezahlt, zu kaufen oder mal wieder einen gemeinsamen Urlaub zu machen. In der Christkindlstube überreichten Denise Fendt, Lena Hermeth, Karin Beckerbauer und Martina Müller an Regina Sturm und ihren 8-jährigen Sohn Luca einen Umschlag mit 1000 Euro, die sie im Jahr 2015 an Trinkgeldern erhalten hatten. Am Montagmorgen überraschte Mitarbeiterin Gabriele Fendt die Familie mit ihrem Anruf. „Wir haben uns sehr gefreut, weil wir nicht damit gerechnet hatten. Wir werden für Lina ein Lagerungskissen für 500 Euro kaufen. Auch einen Urlaub werden wir planen“, verriet die zu Tränen gerührte Mutter. Monika Fottner ließ sich aber noch eine zusätzliche Überraschung zum Geldgeschenk ihrer Mitarbeiter einfallen. „Kommen Sie am letzten Wochenende zur Waldweihnacht und ich lade Ihre Familie ein, an meinen Ständen zu essen und zu trinken, was und so viel sie wollen“, lud sie Regina Sturm herzlich ein. Am letzten Wochenende wollen die Mitarbeiter der Waldweihnacht eine weitere Geldspende an eine in Not geratene Mutter überreichen.
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