Bei Filmmusik entspannen und träumen

Irena Sczesny und Christiane Friedrich ließen die Zuhörer bei Filmmusik auf Klavier und Bratsche eine Stunde träumen und entspannen.
Kissing: Öffetnliche Bücherei | Irena Sczesny und Christiane Friedrich begeisterten mit modernen und älteren Filmklassikern

Trotz des sommerlichen Wetters ließen sich die Stammgäste des Kulturcafés den romantischen Nachmittag mit Filmmelodien nicht entgehen. Das Team der Bücherei Kissing musste noch Stühle dazustellen, weil sie nicht mit so vielen Besuchern gerechnet hatten. Die beiden Lehrerinnen der Musikschmiede Kissing ernteten nach ihrer großen Bandbreite aus der Welt des Films viel Applaus.
Für Irena Sczesny am Klavier und Christiane Friedrich an der Bratsche war es der dritte gemeinsame Auftritt. Erstmals spielten sie bei der Vernissage zur Verleihung des Kunstförderpreises im November, ihr zweites Engagement war bei der Eröffnung der neuen Filiale der Stadtsparkasse in Kissing im Januar.

Als sie Nachbarn Klavierspielen hörte, wollte Irena Sczesny das Instrument auch erlernen. Drei Jahre musste sie noch warten, bis sie im Alter von zehn Jahren mit Akkordeon als Haupt- und Klavier als Zweitinstrument beginnen durfte. Bei Christiane Friedrich reifte der Wunsch, die Geige zu lernen, schon mit acht Jahren bei einer Autofahrt und sie begann sofort bei einem chinesischen Lehrer in Günzburg mit dem Unterricht. Schon bald spielte sie im schwäbischen und bayerischen Jugendsinfonieorchester, später bei der Jungen Sinfonie Berlin mit. Sie moderierte das vierte Kulturcafé, manchmal prüfte sie die Zuhörer, ob sie den Film nach dem Vortrag erraten konnten. „Forest Gump“, „Der mit dem Wolf tanzt“, aber auch die Melodien aus „Harry Potter“ und „Herr der Ringe“ erkannten die Besucher sofort. Die beiden spielten aber auch „Smile“ von Charles Chaplin oder „Gabriellas Song“ aus einem schwedisch-dänischen Chorfilm und die Melodie zum aktuellen Kinofilm „Die Schöne und das Biest“ durfte auch nicht fehlen. Ältere Filme waren mit „Moon River“ und „Unchained“ vertreten. Marie Engmann aus Kissing kam zum zweiten Mal zum Kulturcafé in die Bücherei, weil sie Filmmusik sehr gerne mag. Roswitha Kaesebier empfand das Konzert als ein besonderes Geschenk zu ihrem Geburtstag. Das Abschlusslied „Hallelujah“ von Leonard Cohen wünschte sich Organisatorin Jutta Wienken noch einmal als zweite Zugabe.

Info: Beim letzten Kulturcafé am 6. April spielt der Polyphonic Heart-Swing-Club mit Gesang, Gitarre und Banjo. Ausführende sind Julia Bencker, Johannes Dorsch und Reinhard Schelzig.
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