Ehrung für häufige Blutspender im Kissinger Rathaus

Das Team des Bayerischen Roten Kreuzes und Erster Bürgermeister Manfred Wolf ehrten vier Gäste im Kissinger Rathaus, die die Anzahl von 25 Blutspenden erreicht hatten: Cornelia Püttner, Martina Ernst, Norbert Pruy und Helmut Hasson (von Mitte bis rechts gesehen).
Kissing: Rathausplatz | Kissing steht im Landkreis an erster Stelle und ist stolz auf die fleißigen Blutspender

Kissings Erster Bürgermeister Manfred Wolf empfing Blutspender, die sich durch häufige Beteiligung verdient gemacht hatten. Die Gäste erhielten nicht nur eine Urkunde, sondern auch ein Überraschungsgeschenk vom Landkreis und eine Kaffeetasse ihrer Heimatgemeinde Kissing als Erinnerung an diesen besonderen Abend. „Ihr seid Leuchttürme, die mit großem Beispiel vorangehen. Ich selbst erhielt vor fünf Jahren während meiner Erkrankung Blutspenden und bin glücklich, wieder gesund zu sein“, dankte er den Blutspendern, die seine Einladung angenommen hatten.
Der zweite Vorsitzende des Bayerischen Roten Kreuzes Hans-Jürgen Pflügel erläuterte die Wichtigkeit der Blutspenden. Täglich würden in Bayern 2000 Blutspenden benötigt, wofür 4500 Termine und 15000 ehrenamtliche Helfer im Jahr nötig seien. Obwohl 94 Prozent der Bevölkerung Blutspenden wichtig fänden, spenden nur 7 % wirklich, so Pflügel. Er freute sich über die große Beteiligung von 160 Teilnehmern beim letzten Termin, darunter sogar 40 Erstspender. Der Hauptanteil des Blutes in Höhe von 19 % wird für Krebserkrankte benötigt, es folgen Herz- und Magen-Darmerkrankungen mit jeweils 16 %. Erst an 3. Stelle stehen Unfallverletzungen. In Kissing gibt es vier Termine im Jahr, bei denen Bürger bis 72 Jahre spenden können. Wer dauerhaft spende, habe mit weniger Infektionen zu kämpfen, weil das Blut zur Erneuerung angeregt werde. Bei jeder Spende werde das Blut des Spenders untersucht und so könnten Krankheiten rechtzeitig erkannt werden, erläuterte er.
Vier Blutspender, die 25mal gespendet hatten, kamen ins Rathaus, wo sie vom Team des Bayerischen Roten Kreuzes und Bürgermeister Wolf herzlich mit Sekt empfangen wurden. Martina Ernst begann im Alter von 18 Jahren und hatte sich ihre Eltern als Vorbild genommen. Cornelia Püttner, die 2015 aus Brandenburg nach Kissing kam, hatte mit dem Blutspenden schon in ihrer Heimat begonnen. Helmut Hasson erinnert sich, dass er im Alter von zwölf Jahren bei einer Mandeloperation dringend Blut gebraucht hatte und spendet regelmäßig seit seiner Volljährigkeit. Norbert Pruy nahm sich seine Frau, die schon lange mit Eltern und Geschwistern teilnimmt, als Beispiel. Nicht anwesend waren Michael Brambach, der ebenfalls 25mal gespendet hatte und Regina Neumann, die es sogar auf 50 Spenden brachte.
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