In Kissing lässt es sich gut leben

Auf das Kissinger Brunnenfest freuen sich auch Andrea Pfaffinger und Patrick Möhrlein. Foto: Stöbich
Kissing: Kissing | Wenn Manfred Wolf nicht schon seine Berufe als Bürgermeister, Polizist und Industriekaufmann hätte, dann wäre er sicher ein ausgezeichneter City-Manager. Unermüdlich rührt er die Werbetrommel für seine Heimatgemeinde Kissing so wie auch beim Empfang der Neubürger im Rathaus. In der 64 Seiten dicken Info-Broschüre heißt es "Wo läßt es sich im Landkreis Aichach-Friedberg auch gut leben? In Kissing natürlich!"
Und es werden zehn gute Gründe aufgezählt, die auch Andrea Pfaffinger und Patrick Möhrlein zu schätzen wissen. Das Paar aus Haunstetten beziehungsweise Ingolstadt ist in den 11.000 Einwohner zählenden Ort gezogen, "weil wir die idyllische Lage mögen und weil es hier alles gibt, was man zum täglichen Leben braucht". Als Mitglied der freiwilligen Feuerwehr engagiert sich Patrick auch ehrenamtlich für das Gemeinwohl.
Das vielfältige Vereinsleben in der Kommune war nur einer von zahlreichen Pluspunkten, die auf einer Fotowand und bei einer Präsentation im Sitzungssaal aufgezählt wurden. Betreutes Wohnen und gesellige Feste, Bücherei und Paartalhalle, Beachvolley- und Skaterplatz, Brauchtum, Kultur und Sport - "ich könnte Ihnen noch stundenlang erzählen", sagte Wolf in seinem leidenschaftlichen Plädoyer für die Vorzeige-Gemeinde; allein der Sportclub verfüge über zwölf Abteilungen. Auch die Möglichkeiten zum Einkaufen, zur Kinderbetreuung und für Freizeit-Aktivitäten seien ausgezeichnet.
Anschließend konnten die Neubürger im zwanglosen Gespräch mit den Mitgliedern des Gemeinderats und den Mitarbeitern der Verwaltung nähere Kontakte knüpfen; umrahmt wurde das Treffen im Rathaus von Jugendlichen der Kissinger Musikschmiede. Auch am Freitag, 1. Juli, wird auf dem Rathausplatz ab 15 Uhr Musik unterschiedlicher Stilrichtungen zu hören sein.
Dann gibt es einen großen Band-Wettbewerb als Auftakt zum traditionellen Brunnenfest, das am Samstag nachmittag auf dem Platz vor dem Rathaus stattfindet. "Dabei können Sie in Ruhe Ihre neue Heimat mit allen Vereinen und ehrenamtlichen Helfern näher kennenlernen", empfahl der Bürgermeister einen Besuch des Brunnenfestes am 2. Juli.
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