Vereine und Freunde sind dem Kissinger Jubilar sehr wichtig

Zu seinem 80. Geburtstag gratulierte Erster Bürgermeister Manfred Wolf dem Kissinger Franz Kneißl mit einem Bierglas der Gemeinde Kissing.
Kissing: Gemeinde | Ob persönlich oder telefonisch: die Gratulanten, die dem Kissinger Franz Kneißl zu seinem 80. Geburtstag alles Gute wünschen, sind sehr zahlreich. In zwölf verschiedenen Vereinen ist er immer noch Mitglied, früher waren es sogar 18. Nach dem Weißwurstfrühstück mit Freunden und seiner Lebensgefährtin Maria Kernle empfängt er den Ersten Bürgermeister Manfred Wolf, der ihm mit einem Bierglas der Gemeinde Kissing die herzlichsten Glückwünsche überbringt. Der Vorstand des Männergesangsvereins Josef Kreigl gratuliert sogar mit einem Ständchen. Den Nachmittag verbringe er mit seinen drei Kindern, am Wochenende werde es noch eine Nachfeier beim „Lenz“ in Mittelstetten mit 50 Gästen geben, erzählt der rüstige und lebensfrohe Jubilar.
Franz Kneißl wurde in München geboren und getauft. Bis zum Alter von 2 Jahren betreute ihn eine Pflegefamilie, weil seine Mutter als Metzgereiverkäuferin in München beschäftigt war. Als sie 1938 in Augsburg als Straßenbahnschaffnerin arbeiten und wohnen musste, kam er nach Kissing zu seinen Großeltern und seinem Onkel, die eine kleine Landwirtschaft betrieben. Er fühlte sich sehr wohl und half mit, bis er mit 16 Jahren das Metzgerhandwerk in Augsburg erlernte. Zehn Jahre lang arbeitete er sogar als Akkordschlächter beim Augsburger Schlachthof. In Kissing betrieb er vier Jahre lang die Sportgaststätte und baute sich seinen eigenen Metzgereibetrieb in der Schulstraße auf, in dem er bis 1992 arbeitete. Ein festes Hobby seit 23 Jahren ist es, am Faschingsdienstag im „Lenz“ in Mittelstetten Weißwürste zu machen. Das Lob „Franz, heit sans wieda guat!“ spornt ihn an, auch im nächsten Jahr wieder dabei zu sein. Gegen 7 Uhr steht der Jubilar auf, liest nach dem Frühstück ausgiebig seine Zeitung und trifft sich später mit Freunden zum Kaffeetrinken oder Schafkopfspielen. Sein Mittagessen holt er sich bei der Metzgerei im Erdgeschoss und genießt es, nach einem Mittagsschläfchen einen langen Spaziergang zu machen. Den Abend lässt er gerne vor dem Fernseher ausklingen: Sportsendungen wie Fußball oder Boxen schaut er sich am liebsten an.
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