Viel Engagement auch in schweren Zeiten

Günter Vogt wurde von Dr. Thomas Beyer (von links) für seine Verdienste um die AWO ausgezeichnet. Foto: (pm)


Die höchste Auszeichnung der bayerischen Arbeiterwohlfahrt (AWO) hat Günter Vogt aus Kissing erhalten als Anerkennung für sein langjähriges ehrenamtliches Engagement - mit ihm vier weitere AWO-Mitglieder. AWO-Bayern-Chef Professor Dr. Thomas Beyer überreichte ihm die Hans-Weinberger-Urkunde bei der Landeskonferenz in Amberg vor mehr als 200 Delegierten und Gästen. "Ihr seid nicht nur seit vielen Jahren tätig, ihr lebt die AWO", sagte Beyer in seiner Laudatio an alle fünf Geehrten.

Günter Vogt sei der "Rekordmeister" bei der alljährlich zweimal stattfindenden Landessammlung, einer, der "sehr viel Engagement und Selbstbewusstsein für die AWO auch in schweren Zeiten zeige". Beyer zählte dessen Errungenschaften auf: Viele erfolgreiche Erholungsmaßnahmen für Senioren und Kinder, Errichtung eines geräumigen AWO-Mehrgenerationentreffs in Kissing und eine positive Entwicklung des AWO-Ortsvereins Kissing hin zu einer beeindruckenden Mitgliederzahl von 560.

Dabei hat Vogts "AWO-Lebenslauf" bereits vor 44 Jahren begonnen mit dem Eintritt in den Wohlfahrtsverband. 1975 wurde er 1. Vorsitzender des AWO-Ortsvereins Kissing. 1998 übernahm er das Amt des AWO-Kreisvorsitzenden. Bereits 1986 wurde er in den Bezirksvorstand der schwäbischen AWO gewählt, deren stellvertretender Bezirks- und Präsidiumsvorsitzender er seit dem Jahr 2000 ist.

AWO-Schwaben-Chef Dr. Heinz Münzenrieder gratulierte dem Geehrten gleich an Ort und Stelle, durfte sich aber auch über seine eigene Wiederwahl in den Landesvorstand und über die Bestellung seiner Stellvertreterin Brigitte Protschka (Füssen) zur stellvertretenden Landesvorsitzenden freuen. Petra Fischer (Augsburg-Land) und Paulus Gruber (Dillingen) wurden ebenfalls in den Landesvorstand gewählt. In den Landesausschuss zogen die Landtagsabgeordnete Dr. Simone Strohmayr (Augsburg-Land) und der Stellv. Landrat Peter Feile (Aichach-Friedberg) ein.

Auch sozialpolitisch hatte die Landeskonferenz einiges zu bieten: So etwa beschlossen die Delegierten die Forderung nach einer völligen Gebührenfreiheit für Kindertagesstätten, wie sie auch die schwäbische Arbeiterwohlfahrt in einem eigenen Antrag an die Bayerische Staatsregierung vertritt. Das bisherige Gebührensystem sei eine soziale Barriere und bildungsfeindlich, heißt es in der Begründung. (pm)
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