Viele Besucher bei der großen Urwald-Party

Christine Pemsl (vorne), die Leiterin der Musikschmiede Kissing, schlüpfte in die Rolle der Erzählerin, während Christiane Friedrich (hinten) das große Urwaldorchester bei der Jubiläumsveranstaltung " Kleiner Dodo, was spielst du?" dirigierte.
Kissing: Paartalhalle |

Die Musikschmiede Kissing feierte ihr 20jähriges Bestehen mit einem Familienkonzert

Viele Besucher waren am Sonntagnachmittag in die Paartalhalle gekommen, um die große Urwaldparty zum 20. Geburtstag der Musikschmiede Kissing mitzuerleben. Kindern und Jugendlichen durch professionelle Instrumentallehrer eine umfassende musikalische Ausbildung und somit eine sinnvolle Freizeitgestaltung zu ermöglichen, ist die Aufgabe der Musikschmiede Kissing. Tosender Beifall zeigte, dass Jung und Alt von der grandiosen Leistung der Kinder und der herrlichen Musik begeistert waren. Zum großen Finale durften die Losnummern 20 und 1 der Tombola den großen und kleinen Dodo, die auf der Bühne saßen, bei der Leiterin der Musikschmiede Christine Pemsl abholen.

Vollbesetzt war der Erlebachsaal, als die Urwaldparty mit der Geschichte „Kleiner Dodo, was spielst du?“ begann. Die kleinsten Zuschauer konnten das Geschehen auf Sitzsäcken an der Bühne verfolgen. Christine Pemsl, die die Geschichte um den kleinen Affen spannend erzählte und die Gefühle Trauer, Enttäuschung und Freude des Äffchens in den einzelnen Szenen den Zuschauern wunderbar vermittelte, begrüßte als Mitwirkende den Urwaldchor und die Rasselbande der Grundschule Kissing unter Leitung von Bärbl Eichenseher und Hanna Kurz, außerdem die Geigenklasse von Susanne Weis aus der Musikschule Gersthofen. Als besondere Gäste hieß sie den Direktor Hermann Kollmannsberger sowie die Bürgermeister Manfred Wolf und Kathrin Mühlegger-Steiger willkommen. Dirigentin des großen Urwald-Orchesters war Christiane Friedrich, am E-Piano unterstützt durch ihre Kollegin Irene Sczesny.

Überraschend befanden sich unter einigen Stühlen im Zuschauerraum Rasseln, mit denen die Besucher das Orchester begleiten sollten. Mit Schlangengezische, Trommelwirbel und dem Regenlied des Chores fing die Handlung an. Als ein Lastwagen ein „Dingsbums“ in einer schwarzen Kiste brachte, auf dem Dodo wunderbare Töne erzeugte - brilliant vom großen Streichorchester umgesetzt - wussten die Zuhörer nicht gleich, dass es sich um eine Geige handelte. Cool fanden einige Kinder in den ersten Reihen das afrikanische Volkslied „Tina lingu“, das der Grundschulchor zweimal hintereinander sang. Traurig war Dodo, als seine Geige vom Baum fiel und vom Krokodil Arnold zerbissen wurde. Als sein Vater mit einem großen Sack voller Instrumente von Onkel David zurückkehrte, war keine Geige darin, er war enttäuscht. Ob die Geschichte noch ein gutes Ende finden würde?

Die Suche des Affen nach einer neuen Geige und seine Schifffahrt mit dem Vater gaben die Streicher im Zusammenspiel mit dem E-Piano musikalisch wider. Als Dodo die Höhle betritt und dort eine neue Geige findet, setzten auch Flöten und Gitarren ein. Empfangen von einem ungeheuren Lärm, brachte Dodo den Urwaldtieren schnell bei, wie man richtig schön miteinander Musik macht. Mit einer romantischen Melodie, die er für sich und den Mond spielte, ging eine wunderbare musikalische Erzählung zu Ende.
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