Celine Spulak sorgt für das beste Ergebnis in der Vereinsgeschichte

Das Erfolgsteam von Regensburg: Jakob Stade, Nina Lacher, Magdalena Rieder, Fabienne Assel, Miriam Dreher und Celine Spulak.

Kissing/Regensburg: Im Regensburger Stadion am Weinweg fanden Bayerischen Meisterschaften in der Altersklasse U16 und U23 statt. Gleich vier Athleten des Kissinger hatten durch ihre Leistungen in der laufenden Saison die Qualifikation für die Teilnahme erreicht.

Als jüngster war Jakob Stade (M14) über die 800 Meter am Start. Mit 2:18,71 Minuten lief er an diesem Tag eine persönliche Bestzeit und hätte am Ende fast noch auf die Spitze auflaufen können. Sie reichte es für einen tollen fünften Platz über die zwei Stadionrunden.

Über die selbe Distanz durfte sich Celine Spulak mit den besten Mittelstrecklern Bayerns in der Altersklasse W15 messen. Sie konnte von Anfang an mit der Spitze mithalten und erreichte nach einem beherzten Rennen in einer neuen persönlichen Bestzeit von 2:23,46 als Dritte das Ziel und konnte sich bei der Siegerehrung über die Bronze-Medaille freuen. Mit der besten Platzierung in der Geschichte der Kissinger Leichtathleten wurde ihr schließlich noch eine besondere Ehre zuteil. In einem Ländervergleichskampf mit Baden-Württemberg und Hessen, darf sie in den kommenden Wochen für den Bayerischen Leichtathletikverband an den Start gehen.
Nina Lacher (W15) ging zunächst über die 80-Meter-Hürden an den Start. Im ersten Vorlauf sorgte sie mit 12,74 Sekunden für eine erneute persönliche Bestleistung und qualifizierte sich direkt für die Teilnahme am Finale. Dort konnte sie jedoch nicht an den Start gehen, da der Endlauf zeitlich mit dem Hochsprung kollidierte. Dort rechnete sie sich aufgrund ihrer tollen Leistung bei den Kreismeisterschaften vor einer Woche bessere Chancen aus. Mit einer übersprungenen Höhe von 1,50 Metern wurde sie im Endklassement auf einem guten 11. Platz geführt.

Fabienne Assel hatte sich nahm über die 100 und 300 Metern teil. Ihr Fokus lag jedoch auf der 4x100-Meter-Staffel. Dort hatte sie sich mit der Staffelgemeinschaft StG Lech-Runners für die Teilnahme qualifiziert und rechnete sich gute Chancen auf eine gute Platzierung aus. Fabienne Assel und Nina Lachen bildeten zusammen mit Magdalena Rieder und Miriam Dreher vom SV Untermeitingen das Staffelquartett in der Altersklasse U16. Ein Missverständnis unter den Läuferinnen sorgte jedoch leider für einen verpatzten Lauf. Der Start erfolgte elektronisch, so dass für die Startläuferin nur ein leises Klicken, anstatt des gewohnten Startschusses zu vernehmen war. Dieser ist für die Mitläuferinnen akustisch nicht wahrnehmbar, weshalb die beiden folgenden Läuferinnen noch nicht hundertprozentig konzentriert waren und die beiden ersten Wechsel danebengingen. Die Zeit von 53,39 Sekunden reichten somit leider nicht für den Einzug ins Finale, wo man durchaus vorne hätte mitlaufen können.

Die erbrachten Leistungen lassen Trainerin Sabine Radke dennoch zuversichtlich auf die Bayerischen U18-Meisterschaften blicken, die am kommenden Wochenende im Augsburger Rosenaustadion stattfinden.
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