Traditionelles Flutmuldenturnier in Kissing

Beste Stimmung bei den Teilnehmern (Foto: Bernie Manhard)

Pfingsthochwasser 1999! Wohl alle, die schon damals in Kissing, Mering oder Merching wohnten, können sich gut daran erinnern. Auch die nicht unmittelbar Betroffenen konnten die Berge von unbrauchbar gewordenen Gegenständen aus gefluteten Kellern zu unglaublicher Größe anwachsen sehen.

Die Tennis-Clubler in Kissing, die einen solchen Berg direkt neben ihrer Sportanlage hatten, beschlossen bald, mit einem Turnier diesem Naturereignis zu gedenken. Dieses so genannte Flutmuldenturnier, an dem auch regelmäßig Meringer und Merchinger teilnehmen, fand am Pfingstmontag bereits zum 14. Mal statt und ist eine schöne Tradition geworden.

Schon am Vormittag hatte die Vorstandschaft und weitere Helfer die notwendigen Vorbereitungen getroffen und gegen Mittag erwarteten ca 40 Tennisspieler auf der Terrasse des Clubheims die einleitenden Worte des 1. Vorstands des TCK, Harald Rinderhagen. Bei der Auslosung der Doppelpaarungen achtete man darauf, immer Spieler aus verschiedenen Clubs miteinander spielen zu lassen, gezählt wurde im Tiebreak-Modus und die Gewinner standen bei 20, oder spätestens bei 21 Punkten fest.

Nach vier Runden: Sieger, Essen und Trinken

Nach vier Runden mit viel Spaß und gutem Tennis waren viele Punkte gesammelt und gegen 16 Uhr begann die Auszählung. Die Aktiven gönnten sich derweil eine Dusche und besetzten dann die Tafel auf der Terrasse. Fleissige Leute kümmerten sich inzwischen um Ausschank und Grill, während Harald Rinderhagen die Sieger bekannt geben konnte. Etwas überraschend gab es zwei Sieger, die auch im richtigen Leben ein Paar sind, nämlich Hedwig und Rudi Graf vom TCK. Auch auf dem zweiten Platz mehrere Gewinner, Renate Bund vom TC Merching, sowie Ernst Markus, Franz Gaier und Jürgen Nemetz, besser bekannt als Nemo, alle vom TCK. Erwähnt sei noch der Dritte, Julian König vom TC Merching.

Vielen Dank an die Organisatoren, die Helfer, die Spender und nicht zuletzt die Teilnehmer, das Ratschen, das Kennenlernen neuer Leute und die Vertiefung bestehender Freundschaften waren mindestens so wichtig wie der Sport.
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