"Eine eigene Inspektion ist nötig"

Die Radler dürfen jetzt auch auf der Straße fahren. Foto: Peter Stöbich

Freie Wähler fordern für Königsbrunn eine Polizeistelle, denn laut Statistik sei die Anzahl an Übergriffen und Verkehrsdelikten gestiegen.

Demnächst können alle Radfahrer in Königsbrunn selbst bestimmen, ob sie auf gekennzeichneten Radwegen oder lieber auf der Straße fahren wollen. In diesem Zusammenhang wurden kürzlich die Geschwindigkeitsbegrenzungen in der Bürgermeister-Wohlfarth-Straße, in der Wertachstraße und in der Haunstetter Straße auf Tempo 30 beziehungsweise 50 herabgesetzt. Aber wer soll das alles kontrollieren? Das fragten sich die Freien Wähler bei ihrem jüngsten Arbeitskreis im Gasthaus Krone.

Laut Kriminal- und Unfallstatistik der Polizeiinspektion Bobingen für das Jahr 2014 nahmen vor allem Unfälle mit Radfahrern zu. Die Anzahl der verletzten Radler habe sich verdoppelt. "Mit der neuen Regelung für die Radfahrer sind weitere Unfälle programmiert", prophezeit Jürgen Haumann, Vorsitzender der Freien Wähler. Deshalb brauche man eine eigene Polizeidienststelle. Und nicht nur die Verkehrssicherheit bestärkt die Freien Wähler in ihrer Forderung: Denn auch Fälle von Missbrauch, Körperverletzung, Einbruch und Sachbeschädigung haben laut Statistik zugenommen. "Die Stadt wächst stetig, die Inspektion in Bobingen ist ausgeschöpft, die Präsenz in der Stadt kaum spürbar", so Haumann.
1
Einem Autor gefällt das:
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.