Ermittlungen wegen sexueller Übergriffe: Schwere Vorwürfe innerhalb der Bereitschaftspolizei in Königsbrunn

Der mutmaßliche Täter und das Opfer sollen im gleichen Ausbildungsseminar der Königsbrunner Bereitschaftspolizei gewesen sein. (Symbolbild) (Foto: kzenon, 123rf.de)

Gab es sexuelle Übergriffe bei der Bereitschaftspolizei in Königsbrunn? Von entsprechenden Vorwürfen berichtet der Bayerische Rundfunk.

Nach Informationen des BR soll mindestens eine junge Frau in einem Ausbildungskurs der Bepo von einem Kollegen belästigt worden sein. Die Vorfälle hätten sich über einen längeren Zeitraum ereignet.

Der mutmaßliche Täter und das mutmaßliche Opfer sollen im gleichen Ausbildungsseminar gewesen sein. Das Opfer soll nach BR-Informationen zu Beginn der mutmaßlichen Übergriffe noch minderjährig gewesen sein. Der Beschuldigte, der ebenfalls die Ausbildung der Bereitschaftspolizei in Königsbrunn durchlief, soll deutlich älter sein. Der Mann sei derzeit vom Dienst suspendiert.

Augsburger Staatsanwaltschaft bestätigt Ermittlungen

Matthias Nickolai, Sprecher der Augsburger Staatsanwaltschaft, bestätigt, dass die Vorwürfe bekannt seien, eine Anzeige vorliege und ermittelt werde. Zu Details wollte er sich auf Nachfrage nicht weiter äußern. Nur so viel: Es handle sich um einen einzelnen mutmaßlichen Täter. Alles andere sei nun Gegenstand der Ermittlungen. (jaf)
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