Großeinsatz: Rätselhafte chemische Substanz löst in Königsbrunn Feueralarm aus

Die unbekannte chemische Substanz stellte wohl zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr da. (Foto: cobalt123rf.com/Symbolbild)

Die Polizei und Feuerwehr sind am Mittwoch nach einem Feueralarm ausgerückt und haben ein stark rauchendes Fass von einem Gewerbebetrieb in Königsbrunn entfernt.

Gegen 19.45 Uhr ging ein Feueralarm bei einem Gewerbebetrieb im nördlichen Bereich von Königsbrunn über die Einsatzzentrale des Polizei Präsidiums Schwaben Nord ein. Nach dem Eintreffen der Einsatzkräfte von Polizei und der Freiwilligen Feuerwehr Königsbrunn wurde ein stark rauchendes Fass im Außenbereich des Firmengeländes festgestellt.

Das Fass sei mit einer nicht näher bestimmbaren chemischen Substanz gefüllt wesen, welche eine chemische Reaktion ausgelöst habe, so die Polizei. Die chemische Substanz sei ein Abfallprodukt aus den Verarbeitungsprozessen im Produktionsbetrieb gewesen. Aufgrund der unklaren Situation in Bezug auf jene Substanz wurde zur Unterstützung der Chemikalientrupp der Berufs Feuerwehr Augsburg angefordert, die in der Folge die weiteren Maßnahmen an der Gefahrenstelle durchführte.

Als Vorsichtsmaßnahmen wurden die Anwohner aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten, zudem wurde der Bereich um den Einsatzort abgesperrt. Die vor Ort befindlichen Mitarbeiter des Gewerbebetriebs wurden aus dem Gefahrenbereich gebracht. Das Behältnis mit der chemischen Substanz wurde durch die Betriebs Feuerwehr in einem Bergefass abtransportiert.

Es seien zudem mehrere Außenluftmessungen durchgeführt worden, die alle im unbedenklichen Bereich geblieben seien. Es hätte somit keine Gefahr für die Bevölkerung bestanden, auch seien keine Personen- und Sachschäden aufgetreten, so die Polizei.
Gegen 23.15 Uhr wurde dann auch die Verkehrsabsperrung wieder aufgehoben, nachdem der Einsatz beendet war. (pm)
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