Verkehrsrechtsexperte Reinhard Rausch geht in den Ruhestand

Das Bild zeigt von links: Polizeioberrätin Stefanie Schleich, Erster Polizeihauptkommissar Rainer Riegel-Fischer, Polizeihauptkommissar Reinhard Rausch, Polizeichef Karl Wunderle. Foto: Helmut Stocker
Nach knapp 45 Dienstjahren bei der Polizei geht der Polizeihauptkommissar (PHK) Reinhard Rausch nun in den Ruhestand. Eine Vielzahl an verschiedenen Verwendungen hatte der gebürtige Oberfranke seit seiner Einstellung bei der Polizeiinspektion Münchberg im Jahr 1971.
So landete der Wahl-Königsbrunner nach seiner Ausbildungszeit in Nürnberg am 1.12.1975 bei der V. Bereitschaftspolizeiabteilung (BPA) in Königsbrunn und ist aktuell der „Standortälteste“. Er war anfangs u.a. Gruppenführer, Sportleiter und für die ABC-Ausbildung zuständig. Außergewöhnliche Erfahrungen konnte er bei Einsätzen anlässlich der Ski-Weltmeisterschaft 1978 in Garmisch-Partenkirchen, bei den Besuchen von Papst Benedikt XVI., aber auch als Bootsführer bei der Unterstützung der Königsbrunner Polizeitauchergruppe, als Kommandant des Sonderwagen 1 (SW 1) sowie eines Wasserwerfers machen. Nach dem Studium an der Beamtenfachhochschule übernahm der Vater von zwei erwachsenen Söhnen für kurze Zeit das Unterrichtsfach Strafrecht, bevor er sich der umfangreichen Materie Verkehrsrecht (VR) widmete. In den letzten 20 Jahren war PHK Rausch der Verkehrsrechtsexperte der V. BPA, dem die Unterrichtung der jungen Polizeischüler stets sehr viel Freude bereitete. Das Führerscheinrecht stellte im großen Komplex des Verkehrsrechts sein ausgewiesenes Hobby dar. Die Namen „Mani, Susi und die alte Frau Baumann“ ziehen sich als betrunkene Autofahrer, Unfallbeteiligte, Geschädigte und Zeugen durch die unzähligen Klausuren und Prüfungsarbeiten, die Rausch erstellte und korrigierte und sind sein Markenzeichen. „Unfalltage“ und „Lkw-Projekttage“ waren mit die Idee des „Fachverantwortlichen VR“, der die theoretisch-praktischen Verknüpfungen in der aktuellen Ausbildung als absolut zielführend für den Polizeiberuf sieht. Der Königsbrunner freut sich über die stetig aktualisierte Ausbildung der Polizeibeamten, die in der langen Zeitspanne seiner nahezu 45 Dienstjahre enorm an Qualität gewonnen hat.
„Mir wird es wohl nicht langweilig werden“, so der Vorsitzende des Skiclubs Königsbrunn, fordert sein Ehrenamt für die etwa 400 Mitglieder doch sehr viel Zeit und stetes Engagement. Er hofft aber, dass er doch gelegentlich Muße zum „Genuss-Skifahren“ finden wird.
Text: Johannes Daxbacher, V. BPA Königsbrunn
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