4800 Euro für den Hospizverein

Bei der Übergabe des Spendenschecks der V. Bereitschaftspolizeiabteilung an den Hospizverein Christrose: Vertreter des Organisationsteams der BePo Königsbrunn, eine der beiden Hauptorganisatorinnen des Weihnachtsmarktes, Gabriele Rittel (links vorne) mit dem symbolischen Scheck und die Vorsitzende des Hospizvereines Christrose, Dr. Pforr. (Foto: Helmut Stocker)

Königsbrunn.
Das Jubiläumsjahr 2015 der V. Bereitschaftspolizeiabteilung (BPA) zum 40-jährigen Bestehen der "BePo Königsbrunn" wurde mit Aktivitäten wie dem Jubiläumskonzert mit dem Polizeiorchester Bayern sowie einem erstmals auf dem BePo-Areal durchgeführten Weihnachtsmarkt gefeiert. Der bei diesen Veranstaltungen erwirtschaftete Reinerlös und weitere Spenden wie von Beamten des 18. Ausbildungsseminars ergaben eine Gesamtsumme von 4800 Euro. Diese sollte wieder für eine gemeinnützige humanitäre Unterstützung verwendet werden.

Diesmal entschied sich die V. BPA, die sich der Stadt Königsbrunn sehr eng verbunden fühlt, für den "Hospizverein Christrose" und lud die Vorsitzende des Hospizvereins, Dr. Sigrid Pforr, ein. Zusammen mit den beiden Hospizbegleitern Claudia Pfannerer und Josef Mauerer konnte sie "fast sprachlos" den symbolischen Scheck über 4800 Euro vom "BePo-Chef" Polizeidirektor Karl Wunderle im Kreis der Mitglieder des Organisationsteams entgegennehmen.


"Gerade jetzt, wo in einem Neubau bei St. Ulrich neue Räume angemietet werden konnten, kann unser Verein das Geld sehr gut gebrauchen", äußerte sich freudig die Vorsitzende gegenüber den Vertretern der Bereitschaftspolizei. Die drei Gäste des Hospizvereins Christrose berichteten sehr anschaulich und beeindruckend über die verschiedenen Aufgaben wie Ausbildung zum Hospizbegleiter, Sterbebegleitung und Trauerhilfe. Der Hospizverein finanziert sich lediglich über Spenden und Mitgliedsbeiträge.


Den Grundsatz "Mitfühlen ja - Mitleiden nein!" brachte Josef Mauerer, Erster Polizeihauptkommissar a.D. zum Ausdruck. Der ehemalige Personalchef der Königsbrunner BePo, der sich bei seiner Pensionierung nicht gedacht hatte, dass er diese Tätigkeit ausüben kann, ist nun schon seit zehn Jahren hochengagiert und sehr empathisch in diesem Ehrenamt als einer von 30 Hospizbegleitern der "Christrose" tätig.

(dax)
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