Alle sind mit Feuereifer dabei

Ein Kunstprojekt war die Sonnenscheibe unter Anleitung von Angelika Wetzler, die sich ehrenamtlich engagiert. Foto Stöbich
Königsbrunn : Königsbrunn | Dass die Abschlusspräsentation der Jugendkulturwochen aller Königsbrunner Schulen diesmal im größten Saal des Cineplex-Kinos stattfand, sicherte dennoch nicht allen Besuchern einen Platz. Knapp 200 Akteure und Gäste waren gekommen, darunter auch die Landtagsabgeordneten Simone Strohmeyr und Herbert Wörlein sowie die Stadträte Markus Wiesmeier und Christian Toth. Insgesamt 17 Aktionen waren angeboten und von allen neun Schulen in drei Wochen durchgeführt worden.
Im Rahmen des Projekts organisierte das Kulturbüro bereits zum dritten Mal Jugendkulturwochen. Die Angebote reichten diesmal von Tanz und Theater, über Malen und Trommeln bis zum Kochen. Die Schulen bilden Kooperationen zu zweit und wechseln auch jedes Jahr den Kooperationspartner. "Ich möchte stets alle Bereiche der Kultur von Literatur, Musik, Tanz, Theater und Kunst anbieten", sagt Kulturbüro-Chefin Ursula Off-Melcher, "die Kinder sind mit Feuereifer dabei." . Die Schulleiter und Lehrer schätzen vor allem auch das integrative Arbeiten, da die drei Förderschulen stets mit einer Regelschule kooperieren.
Nachdem das Königsbrunner Projekt vor 16 Jahren gegründet worden war, hat es Gisela Ehrentreich, Leiterin der Mittelschule, 2012 wiederbelebt und seitdem ist das Kulturbüro dabei. Alle Leiter und auch die jeweiligen Kontaktlehrer treffen sich regelmäßig zum Austausch und zur Planung. Das gewährleistet ein konstruktives Miteinander.
Die Abschlußpräsentation findet stets im Kino statt, da über die gesamten Aktionswochen alle Workshops gefilmt werden und ein professioneller Film von 20 Minuten Länge gezeigt wird. Die Veranstaltung lässt jede Schule in einem kurzen Redebeitrag zu Wort kommen; diesmal zeigten die Jugendlichen der Nordschule und des Gymnasiums einen Hip-Hop-Tanz, den sie mit Tanja Kuschíll von der gleichnamigen Tanzgalerie einstudiert hatten.
Die Kinder der Grundschule West trommelten zum Auftakt mit denen der Christophorusschule, so dass sich Eltern und Geschwister ein Bild der drei Wochen machen konnten. Da nicht nur die Kinder glücklich über die Jugendkulturwochen waren, sondern auch die Lehrkräfte viel Spaß dabei hatten, will Ursula Off-Melcher das Angebot gern wiederholen.
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