Ein Programm für Königsbrunner Ferienkinder

Das neue Ferienprogramm bereiten Ramona Frodl und Jessica Nowak vom Königsbrunner Kulturbüro vor. Foto: Stöbich


Die von vielen Eltern gefürchtete Frage "Mir ist so fad - was soll ich tun?" wird sich für Königsbrunner Jugendliche kommenden Sommer nicht stellen. Denn die Mitarbeiterinnen des städtischen Kulturbüros haben bereits ein umfangreiches Ferienprogramm in Arbeit; mit den Anbietern der zahlreichen Veranstaltungen trafen sie sich jetzt, um Einzelheiten zu besprechen. Dass daran auch die zweite und dritte Bürgermeisterin sowie die Kultur- und Sozialreferenten des Stadtrats teilnahmen, wertete Kulturbüro-Chefin Ursula Off-Melcher als Zeichen für den hohen Stellenwert des umfangreichen Programms.

Gegenüber dem Vorjahr wird es zwei wichtige Änderungen geben: Das Kursheft, mit rund 200 Seiten bisher im Format eines Taschenbuchs, soll mit neuem Layout heuer dünner und leichter werden, so dass man es einfacher einstecken und mitnehmen kann. Und eine eigene Broschüre für Jugendliche bis 18 Jahre wird es gar nicht mehr geben.

Die Gebühr für die angebotenen Kurse soll sechs Euro (ohne Materialkosten) nicht überschreiten und eine Aufsichtsperson maximal 20 Kinder betreuen. Ehrenamtliche Helfer werden noch gesucht und müssen für ihre Tätigkeit ein erweitertes Führungszeugnis vorlegen.

Bis Ende März können die Veranstalter ihre Kursangebote ins Internet einstellen, das gedruckte Programm wird dann am 20. Juni vorgestellt und unter anderem kostenlos an die Königsbrunner Schulen verteilt. Mit dem Sepa-Lastschriftverfahren kann man die Kurse bequem online bezahlen.

Gemäß dem Jahresmotto "Königsbrunn ist bunt" ist auch das Titelbild des neuen Programmheftes sehr farbenfroh. "Die Teilnehmer können spielerisch wieder viel lernen", verspricht Ursula Off-Melcher. Tanz, Theater, Tennis, Töpfern, Basteln, Feste, Malen, Spiele, Wandern - es gibt Ferienangebote für jeden Geschmack, ob jemand nun musisch, sportlich oder auch gar nicht begabt ist. Vom Indianerfest über das Freiluftkino und eine Schnitzeljagd bis zum Wasserskifahren reichen die Freizeitmöglichkeiten, so dass garantiert niemandem langweilig wird.

Wie begehrt die Angebote sind, machen einige Zahlen vom vergangenen Jahr deutlich: In knapp 200 Kursen gab es mehr als 2000 Plätze. Die meisten Teilnehmer, nämlich 508, waren im Alter zwischen sechs und zwölf Jahren, außerdem nahmen auch 91 Teenager von 13 bis 18 Jahren am Ferienprogramm teil. (Peter Stöbich )
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