Ergebnis der Onlinebefragung zum Schutz der Flugplatzheide an den Regierungspräsidenten übergeben

War nun unser ganzes Engagement doch umsonst? Ist die Natur nun doch der große Verlierer, reichte das Gesetz zum Schutz doch nicht, oder ist das mit den Schutzgesetzen bei den Regierenden gerade nicht „in“ wie gerade auch am Riedberger Horn.



Wir danken trotzdem allen Mitstreitern für die Sache, die keine Sache für einige Naturschützer ist, sondern für Alle, die unsere Stadt noch lebenswerter erhalten wollen. Wir konnten zwar bei der Übergabe der Listen, es waren immerhin 1500 Menschen, denen die Natur wichtig ist, nochmals betonen, dass wir immer noch an geeignete Alternativen glauben, mussten aber hören, dass die Regierung immer noch an einen guten Standort in der schutzwürdigen Heide glaubt.

Der Lebensraum an der Flugplatzheide stößt an Grenzen

Unser Argument, dass es keine gesicherten Ergebnisse gibt, dass die Verkleinerung der jetzigen Fläche, eine Gefahr für die Überlebensfähigkeit von Populationen darstellt, wurde nicht widerlegt. Genau in dieser Thematik liegt die Problematik. Was nützt die Unterschutzstellung der Restfläche, die schon lange überfällig ist, wenn noch zu berücksichtigen ist, dass die Fläche einem großen Druck der zukünftigen Bewohner ausgesetzt wird. Dadurch stößt die Lebensraumgröße an Grenzen, die ganz einfach nicht mehr ausreicht, um eine Population stabil zu halten.
Ob sich an dieser Stelle ein sozialer Brennpunkt verhindern lässt, darüber müssen sich unsere gesellschaftspolitisch Verantwortlichen auseinandersetzen.
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