Freie Fahrt über den Lech: Staatsstraße 2380 zwischen Königsbrunn und Mering ist ab Donnerstag 13.30 Uhr wieder befahrbar

Als Skaterbahn nutzten Annika Fetting und Anna Penzkofer die ausgebaute Strecke. Sie ist ab Ende dieser Woche wieder frei. Foto: Stöbich
Königsbrunn : Königsbrunn | Gute Nachrichten gibt es für alle Königsbrunner Pendler: Der wochenlange Ausbau der Staatsstraße 2380 bis Mering ist dank des schönen Sommerwetters so gut vorangekommen, dass die gesperrte Strecke über den Lech Ende dieser Woche wieder für den Verkehr freigegeben werden kann. Darüber freut sich neben allen Autofahrern und Pendlern besonders Olga Hulm; die Bauleiterin beim staatlichen Bauamt Augsburg ist unter anderem für die Einhaltung der Termine und Qualitätsstandards verantwortlich.
"Auf der fünf Kilometer langen Ausbaustrecke alle Firmen und Arbeiter zu koordinieren, das war während einer Sechstage-Woche nicht immer ganz einfach", sagt sie. Größere Probleme gab es auf der Baustelle nicht, abgesehen vom Ausfall des ein oder anderen Arbeitsgeräts. Seit Anfang August hatten sich die Straßenbauer von Mering-Sankt Afra bis zum Königsbrunner Kreisverkehr vorgearbeitet. Mitarbeiter der Straßenmeisterei Gersthofen montierten auf beiden Seiten der 6,50 Meter breiten Fahrbahn im Abstand von 50 Metern Leitpfosten, wenn als letzte Maßnahme jetzt noch die Schutzplanken angebracht sind, ist die S 2380 wieder befahrbar. Über das Ende der wochenlangen Leidenszeit ist auch Cornelia Wörsching froh, denn die Pächterin der Ausflugsgaststätte Friedenau musste wegen der Sperrung empfindliche Umsatzeinbußen in Kauf nehmen.
"Die Bankettstreifen auf beiden Seiten verbreitern jetzt die Strasse und können auch von Lastwagen problemlos befahren werden", sagt Konrad Schneller, Leiter der Straßenmeisterei Gersthofen. Sie ist für insgesamt 580 Kilometer Bundes- und Staatsstrassen in den Landkreisen Aichach-Friedberg und Augsburg zuständig.
Außerhalb der Ferienzeit sind täglich mehr als 18.000 Fahrzeuge auf der Strecke zwischen Königsbrunn und Mering unterwegs. "Nach fast 40 Jahren wurde es höchste Zeit, dass die Straße wieder ordentlich hergerichtet wurde", sagt Stefan Heiß vom staatlichen Bauamt. Die Gemeindeverbindungsstraße war in den Jahren 1977/78 errichtet und 20 Jahre später als Staatsstraße klassifiziert worden.
Für die Sanierung muss der Freistaat Bayern rund 1,8 Millionen Euro aufbringen. Schon vor ihrer offiziellen Freigabe wurde die nagelneue Fahrbahn eingeweiht: Annika Fetting und Anna Penzkofer nutzten die autofreie Staatsstraße mit ihren Inline-Skatern für einen Ferien-Ausflug zum Baden.
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