Königsbrunner Jubiläumsjahr: Kulturelles für jeden Geschmack

Das Team des Kulturbüros (von links): Jessica Nowak, Heidi Mayr, Ursula Off-Melcher, Ramona Frodl, Chelsea Mayer und Praktikantin Julia Nieschwitz. Foto: Stöbich
Königsbrunn : Königsbrunn | "Unser Kulturbüro leistet einen wertvollen Beitrag zu Stadtentwicklung und -marketing", stellte Alwin Jung (Grüne) in der jüngsten Stadtratssitzung fest, nachdem die Leiterin Ursula Off-Melcher einen Ausblick auf das Programm im Königsbrunner Jubiläumsjahr 2017 gegeben hatte. Sie will Bewährtes beibehalten wie das Fest der Kulturen, die lange Museumsnacht oder den Archivherbst. "Daneben wird es das ganze Jahr über viele Bildungs- und Kulturangebote geben, mit denen wir alle Alters- und Interessensbereiche ansprechen wollen", sagte sie in ihrem Bericht. Beispiele sind unter anderem Ausstellungen, Konzerte, Lesungen und Vorträge - für jeden Geschmack wird auch im neuen Jahr etwas mit dabei sein.
Off-Melcher schilderte den Ratsmitgliedern aber auch die hohe Arbeitsbelastung für Ferienprogramm, Museen, Stadtbücherei, Volkshochschule und vieles mehr. "Das können wir nur schaffen, weil wir ein eingespieltes tolles Team sind!" Den hohen Aufwand dokumentierte sie mit einer ausführlichen Statistik: Über 1200 Arbeitsstunden wurden dieses Jahr allein in das größte Ferienprogramm im Landkreis investiert.
Möglich wird das Jahresprogramm mit etwa 100 Veranstaltungen durch die intensive Zusammenarbeit mit zahlreichen Netzwerkpartnern auch über die Stadtgrenzen hinaus: Die Augsburger Universität, das Begegnungsland Lech-Wertach, Schulen, Vereine und viele andere sind mit im Boot, um attraktive Angebote zu realisieren.
Neben seinen eigentlichen Aufgaben kümmert sich das Kulturbüro auch um den Bürgerservice wie touristische Beratung, Busauskunft, Ticket-Vorverkauf und vieles mehr; denn viele Besucher und Touristen nutzen für ihre Anliegen und Fragen das Kulturbüro als Anlaufstelle und Informationszentrale.
Wichtig ist außerdem das Stadtmarketing samt Pressearbeit, Plakatgestaltung und der Teilnahme an Messen. Sprecher aller Stadtrats-Fraktionen dankten dem Kulturbüro-Team für seine engagierte Arbeit und nahmen zur Kenntnis, dass mit dem derzeitigen Personalstand die Leistungsgrenze erreicht ist.
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