Königsbrunner Künstlerkreis zeigt Bilder, so bunt wie das Leben

Auf der Gautsch nennt Klaus Peter Glaser sein Bild in kräftigen Farben. Foto: Stöbich
Königsbrunn : Königsbrunn | Mit vielen originellen Ideen überraschen die Mitglieder des Königsbrunner Künstlerkreises bei ihrer Ausstellung, die noch bis zum 27. Juli im Rathaus-Foyer zu sehen ist. Bei der Vernissage würdigten Bürgermeister Franz Feigl und Kulturamts-Leiterin Urulsa Off-Melcher die kreativen Arbeiten, die häufig auf das kulturelle Jahresmotto "Königsbrunn lebt bunt" Bezug nehmen. Für das Jubiläumsjahr 2017 werden die Hobby-Künstler auch einen Kalender gestalten, kündigte Feigl an und sagte: "Der Wert der künstlerischen BIldung ist nicht messbar, aber unbestritten!"
Kunst solle helfen, das Leben aus einem anderen Blickwinkel zu sehen, so Frank Pfeilschifter in seiner Einführung; unter anderem ging er auf eine der bekanntesten Künstlermythen aus der Antike ein: die in Ovids "Metamorphosen" erzählte Geschichte von Pygmalion. Der Bildhauer, von den Frauen enttäuscht, verliebt sich in eine von ihm geschaffene Statue, in späteren Adaptionen Galatea genannt. Auf seine Bitte hin wird diese von Venus zum Leben erweckt. Dieser Mythos ist die poetisierte Version vom Traum der Künstler von der Beseelung ihrer Schöpfung.
Bei der Umsetzung des Mottos haben sich die von einer Jury ausgewählten Teilnehmer sehr einfallsreich gezeigt. Zum Beispiel können sich die Besucher der Ausstellung in einem Spiegel betrachten. "Ich in Königsbrunn", ist dieses Werk von Sabine Hämmer betitelt. Ingrid Maurer hat das alte Königsbrunner Pumpenhaus im Bild festgehalten und Marie-Luise Reichelt geht auf das Partnerschafts-Jubiläum mit Rab ein.
Im Rathaus kann man Farbexplosionen, Lechkiesel und Luftikusse bewundern, aber auch eindrucksvolle Skulpturen wie Sabine Knörrers "Entführung aus dem Serail". Klaus-Peter Glaser zeigt in kräftigen Farben Volksfest-Besucher vor einem Fahrgeschäft und Eva-Maria Siegmund läßt die Königsbrunner weiterhin auf die Straßenbahn warten.
In der Mitte der Ausstellung findet sich die Krone, das Wahrzeichen der Stadt, in diesem Fall von Jürgen Hörauf aus Papier geschaffen. Auch Motive aus den Bereichen Golfsport, American Football oder dem Niklausmarkt gehören dazu. Bewundern kann man die originellen Werke zu den Öffnungszeiten des Rathauses (Montag bis Freitag von 8 bis 12.30 Uhr sowie dienstags und donnerstags von 15 bis 18 Uhr).
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