Leidenszeit noch bis Ferienende

Die Leitpfosten setzen Egon Rieger und Hubert Färber von der Strassenmeisterei Gersthofen. Foto: Stöbich
Königsbrunn : Königsbrunn | Strassenbau / Arbeiten an der S 2380 kommen zügig voran
Peter Stöbich
Königsbrunn. Zügig voran geht der Anfang August begonnene Ausbau der Staatsstraße 2380 zwischen Königsbrunn und Mering. Auf der erneuerten Fahrbahn sind teilweise schon die weissen Markierungen angebracht, hunderte von Leitpfosten und Schildern haben in den vergangenen Tagen Mitarbeiter der Straßenmeisterei Gersthofen montiert. "In den 50 Zentimeter breiten Bankettstreifen aus Beton sind die Halterungen für die Pfosten bereits drin", freuen sich Hubert Färber und Egon Rieger; früher mussten die Pfosten mühsam eingegraben werden.
Die Bankettstreifen auf beiden Seiten verbreitern künftig die Strasse und können auch von Lastwagen problemlos befahren werden, sagt Konrad Schneller. Er leitet die Straßenmeisterei Gersthofen, mit rund 50 Mitarbeitern die größte in Bayern. "Wir sind insgesamt für 580 Kilometer Bundes- und Staatsstrassen in den Landkreisen Aichach-Friedberg und Augsburg zuständig - das bedeutet eine Menge Arbeit!"
Außer an der S 2380 kümmert sich Schnellers Team unter anderem auch der B 17 und B 300 ums Grasmähen, die Entwässerung, den Winterdienst und andere Unterhaltsmaßnahmen. Fünf Kilometer lang ist der Abschnitt über den Lech, an dem montags bis einschließlich samstags von 7 Uhr bis 21 Uhr gearbeitet wird. Für die Sanierung muss der Freistaat Bayern rund 1,8 Millionen Euro aufbringen. Die zu fräsende Fläche umfasst 40.000 Quadratmeter, es wird eine Asphaltmenge von 15.000 Tonnen verbaut.
Auch während der Bauarbeiten ist die Zufahrt mit dem Auto zur Gaststätte Friedenau von Meringer Seite weiterhin möglich: Pkw dürfen in langsamem Tempo den Radweg benutzen. "Nach fast 40 Jahren wurde es höchste Zeit, dass die Fahrbahn wieder ordentlich hergerichtet wird", sagt Stefan Heiß vom staatlichen Bauamt in Augsburg. Wegen des schlechten Strassenzustands muss die Deckschicht dringend erneuert werden; ergänzend soll durch den Einbau einer zusätzlichen Asphaltschicht der Oberbau verstärkt und damit die Standfestigkeit der Strecke nachhaltig verbessert werden.
Die Leidenszeit für Pendler, Kurierfahrer, Taxis und andere Verkehrsteilnehmer wird noch knapp vier Wochen dauern: "Bis zum Beginn des neuen Schuljahres wollen wir fertig sein", hofft Heiß.
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