Museen öffnen ihre Schatzkammern: Zahlreiche Besucher nutzten die interessanten Angebote

Renaissancetänze im Rathaus gab es beim internationalen Museumstag. Foto: Stöbich
Königsbrunn : Königsbrunn |

Spannende Aktionen lockten zum internationalen Museumstag so viele Besucher in die Königsbrunner Museen wie seit Jahren nicht mehr. Das freute die Bürgermeister Franz Feigl und Barbara Jaser, ebenso wie Kulturamts-Leiterin Ursula Off-Melcher: "Das war eine wunderbare Gelegenheit, all die Königsbrunner Schätze gleichzeitig zu zeigen", sagte sie, "und durch interessante Angebote konnten wir diesmal auch viele Familien mit Kindern ansprechen."

Diese hatten im Naturmuseum viel Spaß beim Basteln von Tiermasken wie Bär, Schmetterling oder Wolf. Die erwachsenen Besucher fanden es faszinierend, im archäologischen Museum Siglinde Matysik und Rainer Linke über die Schulter zu schauen: Sie setzten die Scherben eines antiken Keramikgefäßes wieder zusammen.
Historische Zusammenhänge wurden auch im Info-Pavillon und dem Handelsmuseum Mercateum anschaulich gemacht. Dabei ging es um die Lechfeldschlacht, von der niemand genau weiß, wo sie überhaupt stattfand, sowie um alte Handelswege, die über die Flur der heutigen Stadt Königsbrunn auch nach Italien führten.

Vielfalt auch im Lechfeldmuseum und im Rathaus

Die zahlreichen Schätze des Lechfeldmuseums an der Schwabenstrasse zeigte Gabriel Albrecht den Königsbrunnern und Christine Kuhn berichtete Wissenswertes zu den Anfängen des Museums. Wie früher geklöppelt wurde, konnte man bei Manuela Schubert und ihrer Gruppe sehen.

Und auch das Rathaus wurde ins Programm des Museumstages mit einbezogen und verwandelte sich in einen historischen Tanzsaal: Wo normalerweise die Ratsmitglieder tagen, waren neben lebenden Bildern der Augsburger Patrizier an diesem Tag Renaissancetänze zu sehen.
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