Museums-Besuch bis Mitternacht: Am 7. Juli sind viele Attraktionen geboten

Historische Zusammenhänge werden unter anderem im Königsbrunner Info-Pavillon anschaulich gemacht. Foto: Stöbich
Königsbrunn : Königsbrunn |

Das Team des Kulturbüros lädt alle Königsbrunner am Freitag, 7. Juli, wieder zu einer langen Museumsnacht ein. Sie beginnt um 19.30 Uhr am Rathaus mit dem musikalischen Auftakt durch das Kammerorchester unter Leitung von Christoph Teichner. Von dort aus kann man an diesem Abend das Archäologische Museum, das Lechfeld- und Naturmuseum sowie die Schlacht auf dem Lechfeld im Info-Pavillon und das Mercateum besuchen.

„Für die problemlose Erreichbarkeit der verschiedenen Standorte gibt es kostenlose Rikschas, eine Kutsche und einen Autofahrdienst des Königsbrunner Carsharing“, sagt Kulturbüro-Chefin Ursula Off-Melcher. An den Museen laden verschiedene Verkaufsstände zum Verweilen ein und bieten den Besuchern Imbiss und Getränke.
Während des Abends werden vor den Gebäuden Ensembles des Kammerorchesters musizieren und es wird kurze Führungen geben. "Es ist unser vorderstes Anliegen“, so Off-Melcher, “dass unsere Königsbrunner Kulturschätze der Bevölkerung zugänglich gemacht werden.“ Sie hebt die Bedeutung der außergewöhnlichen Exponate hervor: „Unser Naturmuseum weist in der Präsentation den gleichen Standard wie das Naturkundemuseum in Schloss Nymphenburg auf, um die Ausstellungsstücke im Archäologischen Museum beneidet uns die Staatsgalerie in München und das Mercateum sucht bundesweit seinesgleichen!“

Lechfeldmuseum birgt besondere Schätze

Besonders stolz ist sie auf das Lechfeldmuseum, das wesentlich mehr Gegenstände aus den Bereichen Leben und Arbeiten vom Ende des 19. Jahrhunderts bis Mitte des 20. Jahrhunderts beherbergt, als beispielsweise Oberschönenfeld. „Dass die Museen sich derart präsentieren können, ist nur durch unsere Kulturvermittlern möglich,“ so Off-Melcher. Das Lechfeldmuseum zeigt die Faszination des technischen Fortschritts und die damit verbundene Verbesserung der Lebensqualität im Lauf der Geschichte; es dokumentiert aber ebenso das Schwinden überlieferter Lebens- und Arbeitswelten. Ein Museumsbesuch lohnt sich auf jeden Fall: Von bäuerlicher Handwerkskunst über alte Fotos, Postkarten und Uhren bis zum Fernschreiber aus dem Jahr 1930 reichen die Exponate auf insgesamt 600 Quadratmetern Ausstellungsfläche.
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