So sehen die Künstler ihre Stadt: Ausstellung im Königsbrunner Rathaus

Die grüne Stadt nennt Sabine Hämmer ihre Ansicht von Königsbrunn. Foto: Stöbich
Königsbrunn : Königsbrunn |

Mit ihrer aktuellen Ausstellung im Rathaus-Foyer greifen die Mitglieder des Königsbrunner Künstlerkreises das 50. Stadtjubiläum auf und zeigen ihre Heimat aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln - individuell und oftmals überraschend, wie Laudator Frank Pfeilschifter bei der Vernissage feststellte. "Sie alle tragen dazu bei, dass Königsbrunn mittlerweile zur Kulturstadt geworden ist", sagte Bürgermeister Franz Feigl zu den Teilnehmern.

Nach den Worten von Kulturbüro-Leiterin Ursula Off-Melcher ist die kulturelle Gautsch-Eröffnung schon seit Jahren ein fester Bestandteil im städtischen Terminkalender; regelmäßig beteiligt sich der Künstlerkreis am Gesellschafts- und Stadtleben. Dieses vielfältige Leben und Treiben spiegelt sich bei der Ausstellung in vielen Werken wider.

Unter anderem hat Klaus Peter Glaser "Meine Stadt" in Mischtechnik auf die Leinwand gebracht; er zeigt rund um einen Stadtplan markante Punkte wie das Café Müller und das Cineplex-Kino sowie das Stadtwappen und einen Volksfest-Ausschnitt. Ganz anders dagegen die Sichtweise von Sabine Hämmer, die als Motto für ihr farbenfrohes Bild "Die grüne Stadt" gewählt hat.

Angelehnt an den Hundertwassert-Stil zeigt sie den Kreislauf der Natur mit Menschen, dem Rodelberg und dem geplanten Wasserlauf in der Stadtmitte. Mehrere Spiegel machen den Betrachter zu einem Teil des originellen Bildes, das freilich nur eine Seite von Königsbrunn zeigt.
Ingrid Maurer präsentiert einen Königsbrunner Bilderbogen und Frank Pfeilschifter zwei interessante Ansichten vor und nach 1967, dem Jahr der Stadterhebung. "Gestern - heute - morgen" hat Siglinde Matisyk ihr Werk betitelt, während Claudia Schröttle die Statue der Brunnenkönigin vor dem Rathaus porträtiert hat.

Interessant sind auch vier Acryl-Portraits von Franz Günther sowie viele weitere Bilder in der Ausstellung; sie ist während der Öffnungszeiten des Rathauses bei freiem Eintritt im Erdgeschoss zu sehen.
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