Stadt wartet auf Kostenschätzung für das Sanierungskonzept für Königsbrunner Grundschulen

Königsbrunn : Königsbrunn |

Nicht vor Mitte kommendes Jahres wird laut Bürgermeister Franz Feigl die kostspielige Sanierung der Königsbrunner Grundschulen beginnen.

Wie teuer das Ganze im Endeffekt wird, stellt sich aber erst im Laufe der nächsten Wochen heraus, denn in der jüngsten Stadtratssitzung gab es noch keine Kostenschätzung; diese soll voraussichtlich in der Sitzung am 23. Mai präsentiert werden.

Bedingungen für die Fördermittel

Um die vollen Fördermittel zu erhalten, dürfen die Kosten für eine Generalsanierung mit Teilneubau 80 Prozent der Kosten eines Neubaus nicht überschreiten. Um bei Gesprächen mit der Regierung von Schwaben flexibel zu sein, geht die Stadt mit unterschiedlichen Planungsvarianten in die Verhandlungen; dafür gaben die Räte einhellig ihre Zustimmung. In der Diskussion betonte Florian Kubsch, die Grundschul-Aula dürfe aber nicht als neuer Veranstaltungssaal für die Stadt gewertet werden.
Die Vorschläge der planenden Architekten wurden von den Ratsmitgliedern positiv aufgenommen. In den Grundschulen Nord und Süd soll es künftig moderne Lernlandschaften geben, das sind ansprechende Aufenthaltsräume mit Platz zum individuellen Lernen und Sitzmöglichkeiten für die Pause. Aktuelle Probleme in der Grundschule Nord sind laut Architekt unter anderem die großen Kellerflächen und weiten Wege; Barrierefreiheit sei nur durch zwei Aufzüge möglich, so die Planer. Sie stellten dem Stadtrat einen Entwurf vor, bei dem im Pausenhof zunächst ein neuer Klassenraum-Trakt errichtet wird. Wenn er fertig ist, würde der südwestliche Teil der Schule an der Lerchenstraße abgebrochen. Damit fiele die aufwendige Sanierung des maroden Kellers unter dem alten Gebäude weg; während der Bauarbeiten könnte der Schulbetrieb reibungslos weitergehen, weil die Kinder nach Fertigstellung des neuen Trakts dort einziehen könnten.

Einhaltung der Kosten fraglich

Bei einer Planungsvariante für die Südschule würde ein Teil des langgezogenen Altbaus abgerissen und durch einen kompakten Anbau ersetzt. Dabei sei allerdings fraglich, so Bauamts-Chef Werner Lohmann, ob man im vorgesehenen Kostenrahmen bleiben könne. (Peter Stöbich)
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