Vereine stehen im Mittelpunkt

Die Stadterhebung von Königsbrunn jährt sich 2017 zum 50. Mal. Foto: Stöbich
Königsbrunn : Königsbrunn | Peter Stöbich
Königsbrunn. Die Gestaltung ihres Doppeljubiläums im kommenden Jahr haben die Königsbrunner heute schon im Blick. 2017 wird die Stadt 50 Jahre alt und kann zugleich 175 Jahre Gemeindegründung feiern. Zu diesem besonderen Anlass soll eine Festschrift veröffentlicht werden, in deren Mittelpunkt die örtlichen Vereine stehen. In rund 150 können die Bürger den unterschiedlichsten Interessen von A bis Z nachgehen: von Amateurfunk bis Zeitbörse, es gibt Pilzsammler und einen Posaunenchor, Musiker, Sportler. Doggen- und Wanderfreunde und viele weitere Organisationen, in denen man Gleichgesinnte findet.
Was wurde durch den jeweiligen Verein gebaut und im Stadtbild erneuert? Wie hat er sich in den letzten 50 oder 175 Jahre gegründet, entwickelt und verändert? Wie war das Verhältnis zwischen Kommune und Verein? Diese Fragen soll die von der Stadtverwaltung herausgegebene Festschrift beantworten. Dabei kann man auch auf die aktuelle Situation eingehen und einen Ausblick auf die nächsten Vorhaben geben.
Der Beitrag kann eine Länge bis zu 500 Wörtern auf einer DIN A4-Seite (Zeilenabstand einfach) oder bis zu 1000 Wörtern auf zwei DIN A4-Seiten haben. Ideal wären auch ergänzende Fotografien, Logos oder Plakate aus früherer und neuerer Zeit, welche den Text illustrieren. Bei jedem Verein soll eine Infografik mit folgenden Angaben zusammengestellt werden: Gründung, aktueller Vorstand, Mitgliederzahl, Adresse, Telefon, E-Mail, Internetseite, Herausgabe von Veröffentlichungen.
Redaktionsschluss für die Beiträge ist Ende dieses Monats. Fragen und nähere Informationen sind bei der Stadtverwaltung unter der E-Mail-Adresse jubilaeum2017@koenigsbrunn.de möglich. Erste Siedlungsspuren auf Königsbrunner Gebiet stammen aus der Zeit um 2300 vor Christus. Aus der Frühen Bronzezeit ist ein Tuffsteinplattengrab erhalten, aus der Hallstattzeit fand man über 15 Grabhügel.
Die Bevölkerung Königsbrunns bestand ursprünglich fast durchwegs aus Landwirten, die den kargen Boden bewirtschafteten. Zu den landwirtschaftlichen Anwesen kamen nach und nach Siedlungshäuser von Arbeitern. Nach dem Zweiten Weltkrieg erhöhte sich die Einwohnerzahl sprunghaft durch die Zuweisung von Vertriebenen.
Die Siedlung nannte sich zunächst Ansiedlung auf dem Lechfeld und Neubobingen, später dann Königsbrunn, wohl nach König Ludwig I. Am 4. Januar 1842 erfolgte die Erhebung zur Gemeinde. Die Hauptfarben des Wappens Rot und Silber weisen darauf hin, dass das Gebiet der heutigen Stadt ehemaliges Territorium des Hochstifts von Augsburg bis zur Säkularisation 1803 war.1967 wurde Königsbrunn zur Stadt erhoben und bekam damit besondere Bedeutung im Großraum Augsburg.
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