2. Jugendschach-Rapid-Turnier um den Augusta-Bank-Pokal mit 130 teilnehmenden Kindern und Jugendlichen

hoch konzentriert an den quadratischen Brettern beim königlichen Spiel
 
bei der "Brettvergabe"
Mit rekordverdächtigen 130 Teilnehmern im Alter von 7 bis unter 18 Jahren ging das 2. Jugendschach-Rapid-Turnier im Königsbrunner Jugendzentrum MatriX an den Start. Der Königsbrunner Schachclub erhielt vom 1. Vorsitzenden der Schwäbischen Schachjugend Peter Przybylski erneut den Zuschlag für das Turnier der Rapid-Serie für Kinder und Jugendliche in Schwaben. Die Turnierleitung lag in Händen des mittelschwäbischen Spielleiters Florian Süß, die Organisation übernahm der örtliche Schachclub mit seinem ersten Vorsitzenden Peter Koppmann.
Die angemeldeten Mädchen und Buben, hauptsächlich aus dem Schachbezirk Schwaben, aber sogar auch ein paar Spieler aus München, traten in vier Altersklasse beim königlichen Spiel gegeneinander an. Gespielt wurde über sieben Runden im Schweitzer System mit zwei Mal 15 Minuten Bedenkzeit pro Spiel. Die begehrten goldenen Siegerpokale stiftete die Augusta Bank. Parallel wurden die Mittelschwäbischen Jugend-Schnellschach-Meister ausgespielt. Die hierfür zu gewinnenden silbernen Pokale hatte der Jugendleiter vom Schachkreisverband Mittelschwaben Alexander King im Gepäck.
Mit leichter Verzögerung und kurzer Erläuterung der Spielregeln starteten die Partien an insgesamt 66 Spielbrettern. 462 Schachpartien waren notwendig, um die Platzierungen der jungen Spieler in den vier Altersklassen auszuspielen. Dabei hieß es stets volle Konzentration rund um die Dame und ihren König.
Mit Spannung erwarteten die Kinder zum Abschluss die Siegerehrung. Koppmanns Frage nach einer Wiederholung im nächsten Jahr wurde mit einem einstimmigen lauten "Ja" von den vielen Teilnehmern beantwortet.
In der Altersklasse U10 setzte sich in einem Feld von 41 Teilnehmern Maxim Lavrinenko vom PSV Memmingen mit 7 Punkten von möglichen 7 Punkten durch und war somit der einzige Spieler der alle Partien gewinnen konnte.
Den Titel in der U12 – hier maßen sich 38 Teilnehmer – ging mit 6 erreichten Punkten an Ida Winterkamp vom SK Klosterlechfeld. Von 25 Teilnehmern in der U14 wurde Anto Crnov der SG Airbus Helicopter Donauwörth mit 6,5 Punkten als Sieger gekürt. Eric Weisheit von den SF Augsburg konnte mit 5,5 erspielten Punkten den Pokal als Erstplatzierter in der U18 mit nach Hause nehmen. Die 14 Buben und Mädchen vom gastgebenden ortsansässigen Schachverein erreichten allesamt hervorragende leistungsgerechte Platzierungen. Hoch verdient hat sich Leon Keller vom Schachclub Königsbrunn in der U10 Zug um Zug den Titel "Mittelschwäbischer Jugend-Schnellschach-Meister" samt Pokal erspielt. In der U12 darf sich Ida Winterkamp vom SK Klosterlechfeld, in der U14 Tim Stefani von den SF Wehringen und in der U18 Simon Bogner vom SK Buchloe "Mittelschwäbischer Jugend-Schnellschach-Meister" nennen.
Mit seinen großzügigen Räumen war das Jugendzentrum Matrix wieder der optimale Austragungsort für dieses Königsbrunner Schach-Groß-Event. Auch das tatkräftige Matrix-Team im Hintergrund sorgte in Kooperation mit Helfern vom Schachclub Königsbrunn für einen reibungslosen Ablauf sowie der Verköstigung von fast 200 anwesenden Gästen. Aber auch ein Dank von hier aus vom Organisationsteam für die Unterstützung mit zahlreichen Tischen geht an das Gymnasium Königsbrunn, die Stadt sowie das Mehrgenerationenhaus in Königsbrunn.
Nachdem Koppmann von einem befreundeten Schachclub einen Tipp für ein besseres und vor allem schnelleres Anmeldeprocedere erhielt, wird bei einer möglichen Wiederholung diese Verbesserung aufgegriffen. Nun hofft der Schachclub Königsbrunn auf eine erneute Ausrichtung im neuen Jahr.
Schach ist ein Sport der sich bei der Jugend immer größerer Beliebtheit erfreut. Das spiegeln die stetig steigenden Teilnehmerzahlen und der Zulauf in den Vereinen mit Jugendarbeit wider. So vergingen viele Stunden mit Begeisterung aber voller Konzentration und einer gehörigen Prise Ehrgeiz aber vor allem mit "Spaß am Quadrat" wie im Flug.
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