Das bewährte Team bleibt

Die frisch gewählten Vorstände mit den Wahlleitern Barbara Jaser und Florian Kubsch (v.l.n.r. Willi Bertele, Königsbrunns 2. Bürgermeisterin Barbara Jaser, Marc Streicher, Tim Bertele, Stadtrat Florian Kubsch)
 
Der neue Trainer Alexander Wedl will den Aufstieg in die Bayernliga schaffen
Königsbrunn: Hydro-Tech Eisarena | Der EHC Königsbrunn kann auf eine überaus erfolgreiche Saison zurückblicken, das soll sich auch in der kommenden Spielzeit nicht ändern. Mit der Wahl des Vorstands auf der Mitgliederversammlung wurden nun die Weichen für die Zukunft gestellt.

Nach der Begrüßung aller Anwesenden bedankte sich der erste Vorstand Willi Bertele zuerst bei den Sponsoren und der Stadt Königsbrunn für die so wichtige Unterstützung. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge fiel sein Fazit zur letzten Saison aus. Denn mit dem Erreichen des Halbfinales kam die Mannschaft viel weiter als gedacht, seiner Meinung nach wäre aber auch mehr drin gewesen. Nun geht es an die Planung für die kommende Spielzeit, denn es stehen einige Neuerungen an. Nachdem der bisherige Trainer Erwin Halusa auf eigenen Wunsch hin den Verein verlassen hatte, konnte der Vorstand mit Alexander Wedl einen erfahrenen Nachfolger präsentieren. Weiter ungeklärt ist die Platzierung des EHC in eine der beiden Landesligagruppen. Denn noch dreht sich das Vereinsroulette, Aufsteiger Bad Kissingen könnte die Lizenz für die Bayernliga verwehrt werden. Dafür würde dann ein anderer Landesligist nachrücken. In den nächsten Tagen wird sich nun entscheiden, ob Königsbrunn in der anvisierten Gruppe Süd spielt oder nicht. Für viele Experten steht der EHC schon in der kommenden Saison neben Schweinfurt und Klostersee als Favorit für den Aufstieg fest. Doch auch in Ulm und Kempten wird momentan aufgerüstet, die Liga wird wohl insgesamt stärker werden.

An einen Erfolg des Teams glaubt auch der neue Trainer Alexander Wedl: „Schon jetzt haben wir eine sehr gut eingespielte Mannschaft. Auch das Umfeld passt, der Aufstieg ist unser angestrebtes hohes Ziel. Natürlich gehört dazu auch ein Quäntchen Glück, aber wir werden hart daran arbeiten und im Juli in das Sommertraining einsteigen.“

Eine weitere Voraussetzung für Erfolg sind natürlich auch die Finanzen, doch auch da kann der EHC ein positives Fazit ziehen. Kassenprüfer Peter Schmalz präsentierte die Zahlen der letzten Saison, zum Abschluss steht der Verein mit einem Plus von 5000€ da. Insgesamt kam der EHC auf 75000€ laufende Kosten, über 20000€ davon waren allein Ausgaben für die Ausrüstung der Mannschaft.

Nachdem der Vorstand auf nur ein Jahr gewählt wurde und Willi Bertele eigentlich aufhören wollte, standen nun die Neuwahlen an. Mangels Alternativen ließ sich das Eishockey-Urgestein zu einer erneuten Kandidatur überreden. Die Wahlleitung übernahmen die zweite Bürgermeisterin Barbara Jaser und Stadtrat Florian Kubsch. Letztendlich wurden die 3 Vorstände Willi Bertele, Marc Streicher und Tim Bertele erneut und ohne Gegenstimme in ihrer Position bestätigt. Beste Voraussetzungen also für eine neue Spielzeit mit dem bewährten Mix aus Jung und Alt.

Zum aktuellem Kader konnte der wiedergewählte zweite Vorstand Marc Streicher schon einiges sagen: „Momentan gibt es drei Abgänge, Roman Mucha und Dominik Settele haben den Verein verlassen. Zudem wird Robin Pandel aus gesundheitlichen Gründen seine Karriere beenden. Mit Michael Folk haben wir aber einen jungen und erfahrenen Verteidiger dazu gewinnen können. Wir sind noch mit einigen anderen Spielern in Verhandlung, wollen uns aber nur punktuell verstärken.“

Zum Abschluss verwies Tim Bertele noch auf den Festumzug zum 50-jährigen Stadtjubiläum am zweiten Juli, bei dem der EHC Königsbrunn mit einem eigenen Wagen vertreten sein wird. Dieser wurde von Fans und dem nicht nur auf dem Spielfeld vielseitigen Verteidiger Markus Jänichen gestaltet. Mit dabei sind dann auch die meisten Spieler und der ein oder andere Vereins-Offizielle.
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