Die Königsbrunnerin Laura Kirschner holt mit ihrem Sportakrobatiktrio BRONZE in Polen

Laura Kirschner (oben) bei der Brückenpyramide auf Lucia Gaag (mitte) und Emelie Brauchle (unten). (Foto: Felix Kuntoro)

Zwei Trios des TSV Friedberg gewinnen bei einem Turnier in Zielona Gora Medaillen. Allerdings fühlen sie sich benachteiligt.

Die Sportakrobaten des TSV Friedberg haben während der Sommerferien eifrig trainiert. In vielen Einheiten wurde an der Technik der bestehenden wie auch der neuen und schwierigeren Elemente gefeilt. Ebenso wurden Choreografien erlernt, um in der zweiten Hälfte der Wettkampfsaison mit einigen Überraschungen aufzutrumpfen. Zwei der Friedberger Teams haben nun ihre neuen Fertigkeiten vor internationalem Publikum in Polen präsentiert.

Ein kleines Team aus zwei Trios reiste ins knapp 500 Kilometer entfernte Zielona Gora, dem ehemals schlesischen Grünberg. Hier ging das jährlich stattfindende internationale Winobranie Tournament über die Bühne, bei welchem die Friedberger Sportakrobaten schon 2015 an den Start gingen.

Dieses Mal waren Lucia Gaag, Emelie Brauchle und die Königsbrunnerin Laura Kirschner in der Kategorie Age Group sowie Jacqueline Kreutzpointner, Sina Lippert und Margaritta Vugman bei den Junioren dabei.

Souverän durchs Turnier - zweiter Platz fürs Friedberger Team

Das jüngere Trio hatte mit elf gegnerischen Teams die weitaus größere Konkurrenz vor sich. Schon mit der ersten, der Dynamic-Übung, bewiesen Lucia, Emelie und Laura, dass sie mit einer polnischen Nationalmannschaft mithalten können. Nach dem überraschenden ersten Platz ging es motiviert in die Balance-Übung. Unverständlicherweise wurde hier ein choreografischer Fehler in der Techniknote abgezogen und schlug sich abstufend in der Wertung nieder. So starteten sie am nächsten Tag als Viertplatzierte im Finale. Mit der nochmals gezeigten Balance-Übung kamen Lucia, Emelie und Laura diesmal sehr souverän durch ihr neues Programm. Damit holten sie im Mehrkampf sogar noch einen Platz auf und freuten sich schlussendlich über ihren den Platz und die Bronzemedaille.

Jacqueline, Sina und Margaritta lagen nach ihrer ersten Übung, der Dynamic-Übung, in der Konkurrenz der sieben Trios ebenfalls auf dem ersten Platz. Nach einer fehlerfreien Balance-Übung, aber einer fragwürdigen Bewertung, welche im Vergleich zur Dynamic-Übung viel zu niedrig war, rutschten die drei auf den dritten Platz ab. Im Finale katapultierten sich die Friedbergerinnen mit ihrer Kombi-Übung jedoch in die höchste Wertung ihrer Kategorie. Unverrückbar schoben sich Jacqueline, Sina und Margaritta damit auf den zweiten Platz vor.

Bei diesem Wettkampf liefen noch nicht alle neuen Passagen fehlerfrei, dennoch war Trainerin Nina Wente mit der Leistung sehr zufrieden. Die ein oder andere unverständliche Bewertung der Kampfrichter versetzte den Friedbergern jedoch einen kleinen Dämpfer. Trainerin Wente erklärte, dass das Turnier für die polnischen Sportler die letzte Möglichkeit war, sich für die kommende Europameisterschaft zu qualifizieren. Sie vermutete, dass es eine politische Entscheidung war, die ihrem Team den Sieg kostete.
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