Europameisterschaft Boogie Woogie: Gleich zwei Paare aus Königsbrunn für Deutschland am Start

Eine überzeugende langsame Runde von Kathrin und Christian Adler (Foto: Karlheinz Guschal)
Königsbrunn: TSC dancepoint e.V. |

Die German Open Championships (GOC) in der Stuttgarter Liederhalle sind eines der größten Tanzsportereignisse der Welt. Traditionsgemäß krönen die Veranstalter das Event jedes Jahr mit einem internationalen Boogie-Woogie-Turnier. Dieses Jahr zogen sie die Europameisterschaft ans Land. Dass gleich zwei Paare der Brunnenstädter Boogie-Tänzer für die EM nominiert wurden, zeigt, welche Bedeutung der TSC dancepoint e.V. inzwischen im deutschen Boogie-Sport hat.

Fast 70 Teilnehmer waren aus 13 Ländern Europas angereist, um in drei Tanzklassen über zwei Tage die Europameister in der Junior-, Senior- und Main-Class zu ermitteln. Für den Gastgeber Deutschland durften drei Paare pro Klasse an den Start gehen, dabei kamen allein aus Königsbrunn jeweils ein Paar in der Senior- und in der Main-Class. Das spiegelt beeindruckend den Erfolg der konsequenten und erfolgreichen Aufbauarbeit der Boogie-Abteilung des TSC dancepoint e.V. im nationalen und internationalen Turniersport wieder.

Erfolgreiche Königsbrunner Paare

Dagmar und Thomas Adler, die in der Senior-Class tanzen, machten sich schon am Freitag auf den Weg nach Stuttgart. Das Trainerpaar des TSC dancepoint e.V. aus Königsbrunn zeigte zwar eine solide Leistung, verfehlte aber die direkte Qualifikation für das Halbfinale um 3 Plätze. Im Redance bekamen sie dann ein zu schnelles Lied eingespielt, von der Turnierleitung wurde ihnen daher wegen der Regelwidrigkeit die Wiederholung der Runde angeboten. Sie verzichteten auf Grund eines guten Gefühls darauf und verfehlten so leider den Einzug in die Finalrunden um zwei Plätze. In der Endabrechnung mussten sie sich am Ende mit einem 14. Platz zufrieden geben - angesichts der starken Konkurrenz ein respektables Ergebnis.

Am Samstag versuchten dann Kathrin und Christian Adler in der Hauptklasse ihr Glück. Trotz einer verkürzten Vorbereitungszeit auf Grund ihrer Hochzeit eine Woche davor, fanden sie einen idealen Start in das Turnier und qualifizierten sich auf Anhieb für die Finalrunden. Beeindruckend war dabei ihre Leistung in der langsamen Vorrunde, die von den Wertungsrichtern sehr hoch benotet wurde. Im Viertelfinale trumpften sie dann zwar nochmals auf und zeigten die beste Leistung in diesem Jahr, mussten sich aber dennoch der starken Konkurrenz geschlagen werden. Sie erreichten am Schluss den 18. Rang. Damit waren sie einmal mehr bestes deutsches Paar in der Main-Class auf internationalem Parkett und hoffen jetzt mit diesem Ergebnis, in der zweiten Saisonhälfte, die mit der Deutschen Meisterschaft im eigenen Clubheim und der Weltmeisterschaft noch zwei Höhepunkte zu bieten hat, noch punkten zu können.
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