Spitzenspiel gegen Amberg

An Defensivchef Marc Streicher (im Vordergrund mit der Nummer 46) kommt so schnell keiner vorbei.
 
Die Mannschaft möchte gegen Amberg wieder einen Sieg feiern.
Königsbrunn: Hydro-Tech Eisarena |

Am Wochenende steht für den EHC Königsbrunn zwar nur ein Spiel auf dem Programm, dafür aber gegen einen großen Gegner. Sonntags geht es ab 18 Uhr vor heimischen Publikum gegen die favorisierten „Wild Lions“ des ERSC Amberg um wichtige Punkte.

Im Hinspiel Anfang November setzen sich die Wild Lions mit 4:2 gegen den EHC Königsbrunn durch. Dabei war die Partie sehr eng, die Brunnenstädter konnten kurz vor Spielende ausgleichen. Doch Amberg nutze eine darauf folgende Überzahlsituation zur erneuten Führung und machte hinterher mit einem „empty net goal“ den Sack zu. Nach der Partie haderte Vorstand Tim Bertele mit den Schiedsrichterleistungen und fand harte Worte für die Unparteiischen. Nun hat Königsbrunn die Möglichkeit, mit einem Sieg die sportliche Antwort in der heimische Eisarena zu geben. Doch Amberg ist momentan die wohl stärkste Mannschaft in der Liga. Der Tabellenzweite besiegte erst am letzten Wochenende zuerst auswärts den erstplatzierten ESC Haßfurt klar mit 5:2 und siegte zuhause gegen den ESC Vilshofen sehr deutlich mit 6:0. Die Gäste hatten sich vor Saisonbeginn gut verstärkt, alleine die beiden Neuzugänge Felix Köbele und Daniel Heilmann erzielten in der laufenden Saison 38 Scorerpunkte in neun Spielen, fünf davon gegen Königsbrunn. Amberg reist also mit sehr viel Selbstvertrauen nach Königsbrunn und will die Siegesserie fortsetzen.

Doch auch die Brunnenstädter sind momentan in einer guten Verfassung und können mit breiter Brust antreten. Zwar fehlen noch einige Spieler im Kader, so auch der Top-Scorer Patrick Zimmermann nach seiner Operation. Dafür kehrte am letzten Wochenende Hayden Trupp in das Team zurück und zeigte sofort wieder seine ganze Klasse. Und auch Max Arnawa kehrte früher als gedacht zurück in die Mannschaft, gegen Ulm hatte er bereits seinen ersten Einsatz. Langsam aber sicher kommt er in Fahrt, der 21-jährige Stürmer stieg ja zu Saisonbeginn nach über einem Jahr Pause ins Training ein. Gegen Ulm traf er am letzten Sonntag gleich dreifach und zeigte sich in aufsteigender Form. Die ganze Mannschaft überzeugte bislang durch enorme Einsatzbereitschaft und Kampfgeist, jeder setzt sich für den anderen ein. Leider kann Königsbrunn noch nicht den aktuellen Neuzugang einsetzen, unter der Woche wurde mit Matthias Forster ein sehr vielversprechender Offensivspieler vorgestellt. Letztes Jahr agierte er noch in der DEL 2 und darf erst im Dezember mitspielen. Im Training ist er aber schon mit dabei und bereitet sich akribisch auf seinen Einsatz vor. Doch auch ohne Forster soll ein Sieg gegen die wilden Löwen her.

Vorstand Marc Streicher freut sich schon auf das Spiel und macht eine klare Ansage: „In unserer jetzigen Form sind wir bereit, Jeden in der Liga zu schlagen. Wir haben in den letzten Spielen wichtige Tore geschossen, in den ersten Begegnungen sind die noch nicht reingegangen. Amberg ist ein guter Gegner, hatte im Hinspiel aber einen klaren Heimvorteil. Wenn unsere Tormaschine am Sonntag wieder anläuft, wird es jeder schwer haben gegen uns zu punkten.“
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