Vergewaltigung in Langweid: Haftstrafe bestätigt

Der Bundesgerichtshof hat das Urteil aus Augsburg bestätigt. (Foto: rclassenlayouts, 123rf.com)

Der Bundesgerichtshof hat nun das Urteil im Fall einer Vergewaltigung in Langweid bestätigt. Das teilt das Langericht Augsburg in einer Pressemitteilung mit.

Die Kammer hatte am 1. Dezember des vergangenen Jahres nach vier Verhandlungstagen den nunmehr 29-jährigen in München lebenden Mann zu einer Haftstrafe von sechseinhalb Jahren verurteilt. Das Landgericht spricht von einer "langen Haftstrafe", die nun bestätigt wurde.

Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Angeklagte eine 32-Jährige in deren Wohnung in Langweid im März geschlagen und vergewaltigt hatte.

Die beiden hatten sich etwa sechs Wochen zuvor über einen Internet-Chat kennengelernt. Es kam zu mehreren Treffen, bei denen erhebliche Mengen Alkohol getrunken wurden. Auch kam es jedes Mal einvernehmlich zum Geschlechtsverkehr.

Nachdem das Opfer eine neue Beziehung begonnen hatte, wollte sie keinen Sex mehr mit dem Angeklagten, was sie ihm auch schrieb. Es kam gleichwohl zu einem Treffen, bei dem wiederum sehr viel getrunken wurde und an dessen Ende es zu Faustschlägen ins Gesicht und einer Vergewaltigung kam. Die Frau konnte sich sodann barfuß und ohne Unterhose zu einer Nachbarin flüchten. (pm)
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