Gemeinsam sind sie stark

Gemeinsam sind wir stark! Unter diesem Motto stand das kürzlich durchgeführte Sommerfest des Kindergartens Sankt Elisabeth in Laugna. Dieser Slogan bezog sich aber nicht nur auf das augenblickliche Miteinander, sondern zudem auf die Zusammengehörigkeit in den letzten Jahrzehnten. Die Einrichtung am Bartholomäus-Holzhauser-Platz blickt nämlich auf ihr 30-jähriges Bestehen zurück.


Der Kindergarten befindet sich zwar in der Ortsmitte, in unmittelbarer Nähe zur Kirche Sankt Elisabeth, dennoch spiegelt er ein kleines Idyll wider. Das gesamte Kindergartengelände verfügt über viele Schatten spendende Bäume und auch das Gebäude selbst ist ein „Hingucker“. Darin war einst das ehemalige Schulhaus untergebracht. Und noch heute besticht es - mittlerweile unter Denkmalschutz stehend - durch seine schöne Architektonik.
Unter Bewegungsarmut leiden die Kindergartenkinder jedenfalls nicht. Die Kleinen können hier ihren Bewegungsdrang nach Herzenslust ausleben. Rutsche, Kletterhaus, Schaukeln, Klettergerüst und vieles mehr unterstützen dabei. Überhaupt legt der Kindergarten großen Wert auf Bewegung, regelmäßige Turn- und Rhythmikübungen, um die Bewegungsfreude der Kinder zu fördern und eventuell bestehende Bewegungsdefizite auszugleichen.

Persönlichkeit fördern

Die Bewegung nimmt in der pädagogischen Erziehungs- und Bildungsarbeit aber nur einen Teil ein. Ziel der Erzieherinnen ist es, die Kinder in ihrer Gesamt-persönlichkeit zu fördern, damit sie zu frohen, selbständigen und tüchtigen Menschen heranwachsen können.
Auch das Sozialverhalten steht im Mittelpunkt. In diesem Bereich will die Einrichtung dem Kind helfen, sich für zwischenmenschliche Beziehungen zu öffnen. So lernt es, selbständig Konflikte verbal zu lösen und Kompromisse zu schließen.
Weiterhin hat die Pflege des Brauchtums und das Feiern der Feste im Jahrkreis wie Sankt Martin, Sankt Nikolaus, Ostern und Weihnachten Priorität. Daneben kommen die Sprach- und musikalische Erziehung, die Förderung des kognitiven Bereichs, das bildnerische Gestalten und die Förderung der Fein- und Grobmotorik nicht zu kurz.

Zwei Gruppen mit je 25 Kindern

Der Umbau der Schule zum Kindergarten wurde vom Gemeinderat 1985 beschossen. Dem Votum ging voraus, dass Laugnas Nachwuchs teilweise in den Wertinger Kindergarten ging, der seinerzeit mit einem großen Platzproblem zu kämpfen hatte.
Im Oktober 1986 wurde der neue Kindergarten schließlich in Betrieb genommen. Heute bietet der Kindergarten zwei Gruppen an mit jeweils 25 Kindern. Davon ist eine Gruppe gemischt mit sechs Krippenplätzen für Kinder unter drei Jahren. Das Einzugsgebiet der Einrichtung umfasst Laugna und die Ortsteile Osterbuch, Asbach, Bocksberg, Hinterbuch und Modelshausen. (spr)
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