Kokosöl oder Olivenöl? Die Vorteile

Bei der Zubereitung von Speisen sollte auf gesunde Inhaltsstoffe geachtet werden. Nahrungsmittel, die mit gesunden Ölen zubereitet werden, tragen einer guten Lebensweise bei und schützen sogar vor Erkrankungen. Unter den Ölen sind besonders das Olivenöl und das Kokosöl beliebt. Aus diesem Grund fragen sich viele Menschen, welches der beiden Öle die gesündere Alternative ist.

Die Herstellung von Olivenöl

Olivenöl ist als geschmackvolles und beliebtes Öl bekannt geworden. Im Vergleich zu Ölen von anderen Pflanzen ist das Öl der Olive weitaus gesünder. Bei einer Ernährung im mediterranen Stil darf das wohlschmeckende Öl nicht fehlen. Das Olivenöl wird nicht nur aus den Kernen der Olive gewonnen, sondern auch aus dem Fleisch der Frucht. Daher kann die Farbe von Olivenöl unterschiedlich ausfallen. Olivenöl ist zur Zubereitung von kalten und warmen Speisen geeignet. Beim Kauf von Olivenöl ist es wichtig auf die Qualität zu achten. Die Herstellung des Öls aus der Olive ist dabei ebenso wichtig wie die Lagerung des Nahrungsmittels.

Wer Olivenöl kaufen möchte, sollte darauf achten, dass das Öl "Extra Vergine", "Extra Nativ" oder kaltgepresst ist. Nur so kann ein hochwertiges und geschmackvolles Öl erworben werden.

Die Wirkung von Olivenöl

Der Vorteil bei der Verwendung von Olivenöl ist, dass das Öl zum größten Teil aus ungesättigten Fettsäuren besteht. Es ist bekannt, dass das Öl aus der Olive sowohl für Erwachsene als auch Kinder sehr gesund und bekömmlich ist. In einigen Studien hat sich gezeigt, dass das Olivenöl den Cholesterinwert positiv beeinflusst. Das bedeutet, dass das LDL-Cholesterin gesenkt und das HDL-Cholesterin erhöht wird. Mithilfe eines optimalen Cholesterinspiegels können Menschen einer Arteriosklerose wirksam vorbeugen.

Bei der Anwendung von Olivenöl sind auch positive Auswirkungen auf den Magen-Darm-Trakt bekannt. Wer unter einem Geschwür im Magen oder einer chronischen Magenschleimhautentzündung leidet, hilft mit der Verwendung von hochwertigem Olivenöl. Bei Problemen mit einem regelmäßigen Stuhlgang kann die Nutzung vom Öl der Olive auch helfen.

Der Konsum von Olivenöl soll auch bei der Vorbeugung gegen Krebs und neurodegenerative Erkrankungen haben. Der Grund dafür ist, dass das Olivenöl eine antioxidative Wirkungsweise hat. Da das Öl aus der Olive reich an Vitamin E und K ist, hat das Öl auch eine positive Wirkung auf Haut, Haare und Nägel.

Die Herstellung von Kokosöl

Nicht nur bei der Gewinnung von Olivenöl ist die Herstellung und Lagerung wichtig. Auch beim Öl aus der Kokosnuss sollte darauf geachtet werden, dass das Öl mithilfe schonender Verfahren gewonnen wird. Wird das Öl industriell gepresst, wird getrocknetes Fruchtfleisch zerkleinert und stark erhitzt. Dadurch verliert das Öl viele Vitamine. Aus diesem Grund sollte beim Erwerb von Kokosnussöl darauf geachtet werden, dass das Öl kalt gepresst wurde. Bei der kalten Verarbeitung von Kokosöl wird frisches Fruchtfleisch, ohne chemische Zusätze, verarbeitet und hat so ein besonderes Aroma und eine hohe Qualität.

Die Wirkung von Kokosöl

Das Öl aus der Kokosnuss gehört im Moment zu den beliebtesten Ölen. Das Öl kann zum Kochen verwendet werden oder als kosmetisches Accessoire zur Verfügung stehen. Kokosöl enthält unter anderem die Vitamine E und B3. Im Öl der Nuss sind nicht nur wichtige Vitamine enthalten, sondern auch Spurenelemente und Mineralien. Des Weiteren enthält das Öl der Kokosnuss Antioxidantien und Aminosäuren.

Die Aminosäuren wirken sich auf die physische und psychische Leistungsfähigkeit aus. Da unsere tägliche Nahrung nicht über genügend Aminosäuren verfügt, ist das Kokosöl der optimale Lieferant. Viele Menschen möchten, durch die Einnahme von Antioxidantien, die Gesundheit fördern und so Erkrankungen wie beispielsweise:

- Krebs
- Alzheimer
- Karies
- Diabetes
- Ekzeme

vermeiden. Mit dem kaltgepressten Kokosöl wird eine antioxidative Wirkung erzielt, welche die Gesundheit fördert. Das Öl der Nuss beugt auch Herzerkrankungen, durch die Verhinderung von Arteriosklerose, vor. Mit einem zunehmenden Alter steigt auch das Risiko für schädliche Ablagerungen in den Gefäßen. In den Gefäßen können sich Kalk, Fett und Gewebe ablagern, die dazu führen, dass das Blut nicht mehr ungehindert fließen kann. Dadurch können die Organe und Muskeln ihre Aufgaben nur noch teilweise erledigen. Ein Schlaganfall oder ein Herzinfarkt kann eintreten. Durch die Verwendung von Kokosöl kann die Ablagerung von Plaques minimiert werden.

Lieber Olivenöl oder Kokosöl?

Sowohl das Öl aus der Olive als auch das Öl aus der Kokosnuss sind gesund. Viele Menschen finden, dass das Kokosöl besser schmeckt und verwenden daher das Öl. Das Kokosöl hat auch beim Kochen einen Vorteil. Aufgrund des höheren Rauchpunkts, des Öls aus der Nuss, kann das Fett besser eingesetzt werden. Wird ein Öl zu stark erhitzt, können sich gesundheitsschädliche Substanzen bilden. Besonders beim Olivenöl ist das Risiko groß, dass sich unerwünschte Transfette bilden. Neben dem Öl der Olive haben auch andere gesunde Öle einen niedrigen Rauchpunkt. Zu diesen Ölen gehören beispielsweise das Hanföl, Leinsamenöl, Makadamia-Nussöl und das Kürbiskernöl. Wer auf der Suche nach einem guten und leicht zu verarbeitenden Öl ist, sollte sich für das kaltgepresste Kokosöl entscheiden.
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