35 000 Mark pro Grundstück

Ihren 60. Geburtstag kann die Herbertshofener Römersiedlung feiern, die im Laufe der Zeit zu einem schmucken Wohngebiet herangewachsen ist.


Mit einem unterhaltsamen Nachmittag sowie einem geselligen Abend, den die "Boarischen Zwoa" musikalisch umrahmen werden, feiern die Bewohner der Römersiedlung im Meitinger Ortsteil Herbertshofen das 60-jährige Bestehen ihrer Wohnanlage.

Die Siedlung wurde in den Jahren 1951 bis 1954 wegen der Wohnungsnot gebaut. Triebfeder für den Siedlungsbau war der damalige Bürgermeister Anton Deisenhofer. Es wurden 58 Siedlerhäuser mit Grundstücken in der Größenordnung um 1020 Quadratmetern gebaut. Im Café des Herbertshofener Bürgermeisters wurden per Losentscheid unter den zahlreichen anwesenden Bewerbern die neuen Siedler ermittelt. Anschließend nannte die Bayerische Landessiedlung den neuen Grundstücks- und Hauseigentümern den Kaufpreis der Siedlerstellen: 28 000 Mark pro Grundstück. Der genannte Kaufpreis erhöhte sich bis zum Jahr 1958 zum Schrecken der Grundstücksbesitzer jedoch auf 35 000 Mark. Am 22. September fand die erste ordentliche Generalversammlung der Siedlergemeinschaft statt, bei der Peter Heinrich zum Ersten Vorsitzenden gewählt wurde. Heinrich bekleidete dieses Amt 35 Jahre lang, ehe er im Jahre 1994 aus gesundheitlichen Gründen zurücktrat und ein Jahr später zum Ehrenvorsitzenden ernannt wurde. Zu seinem Nachfolger wurde damals Eckhard Nickel gewählt.

Die Jubiläumsfeier zum 60-jährige Bestehen der Römersiedlung am Samstag, 23. Juli, beginnt auf dem Festplatz in der Schlesierstraße um 14.30 Uhr mit einem unterhaltsamen Nachmittag bei Kaffee und Kuchen. Zum geselligen Abend ab 18 Uhr spielen "Die boarischen Zwoa". (Peter Heider )
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