Baubeginn für den neuen Meitinger Wertstoffhof

Bagger und Lastwägen sind angerollt, der Bau des neuen Meitinger Wertstoffhofes hat begonnen
Meitingen. Unendliche Bauvorhaben gehören zur Marktgemeinde wie das Salz in die Suppe. Nachdem vor einigen Wochen die Bahnunterführung „Hennaloch“ in der Ludwig – Thoma – Straße vor dem „Playmobil“ – Kreisverkehr nach fast eineinhalb Jahren Bauzeit geöffnet wurde, hat man in Meitingen nun die Signale für den Bau des neuen Wertstoffhofes auf „Grün“ gestellt. Den Hauptauftrag zur Ausführung in Höhe von 777 000 Euro erhielt die in Mühlhausen ansässige Firma Schulz. Weitere Firmen werden für rund 180 000 Euro an andere Firmen vergeben. „In den nächsten Wochen, so Bürgermeister Michael Higl, „werden die Bagger anrollen und der Bau wird noch in diesem Jahr erste Formen annehmen“.

Verzögerungen und Mehrkosten

Der Meitinger Rathauschef ist guter Dinge, dass die Arbeiten noch in diesem Jahre auch beendet werden, ist aber mit Angaben zur Fertigstellung von Bauvorhaben nach den nicht einkalkulierten Verzögerungen beim „Hennaloch Bau“ in dieser Hinsicht etwas vorsichtig geworden. Natürlich auch aus dem Grund, dass sich das Millionenprojekt schon seit mehreren Jahren in die Breite zieht. Diese Verzögerungen ergaben sich, da bei einer Altlastenuntersuchung vor drei Jahren schädliche Bodenverhältnisse im Untergrund des Ge-ländes entdeckt worden waren und dadurch zahlreiche Probebohrungen nötig waren um ein Gutachten zu erstellen. Ebenfalls für Diskussionsstoff sorgte die Tatsache, dass die Baukosten der Maßnahme, die sich im Jahr 2013 noch bei 740 000 Euro einpendelten, mittlerweile jedoch 200 000 Euro mehr, also nun knapp eine Million Euro verschlingt als zum damaligen Zeitpunkt geplant.
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