Beim Faschingsball holte Amor seine Pfeile aus dem Köcher

Zur goldenen Hochzeit von Michael (links) und Wilma Saule (Bildmitte) überbrachte Bürgermeister Michael Higl (rechts) die Glückwünsche der Marktgemeinde Meitingen
Meitingen – Reichenmühle. Das Fest der goldenen Hochzeit feierten in Langenreichen – Reichenmühle Michael und Wilma Saule (geb. Reif). Bei einem Faschingsball der Sude-tendeutschen Landsmannschaft in der Meitinger Gemeindehalle hatte sich das Paar kennen gelernt. „Der berühmte Funke ist zuerst etwas langsam über-gesprungen doch im Laufe der Zeit sind wir uns immer näher gekommen und haben schließlich fest angebandelt“, schmunzelt die Jubilarin ihrem Ehemann zu. In der Augsburger Heilig Kreuz Kirche gaben sich die Jungverliebten vor den Augen des Onkels der Braut, Pfarrer Franz Brenner, schließlich das Ja- Wort fürs Leben. Nach der Heirat zogen die beiden Jungvermählten zuerst in ein Waldhaus am Langenreichner Berg. Nach einem Wohnungswechsel nach Meitingen entschloss sich das Ehepaar, mittlerweile bereicherten die drei Kinder Michael jun., Andrea und Martin das Familienleben, ein Eigenheim in der Reichenmühle an der Schmutter zu bauen. Bereits vor dem Bau des Hauses hatte Michael Saule das Sägewerk mit Schreinerei im Jahre 1960 von seinem Vater Andreas an der Reichenmühle übernommen. Einen schweren Schicksalsschlag erlitt die Familie, als im Jahr 1976 das Säge-werk ein Opfer der Flammen wurde und vollkommen niederbrannte. „Das Sägewerk haben wir nach dem Brand stillgelegt und die nicht vom Feuer betroffenen Schreinerei erweitert“, blickt Michael Saule etwas nachdenklich zurück. Im Jahr 2008 wurde der Jubilar mit dem goldenen Meisterbrief des Zimmererhandwerks ausgezeichnet. Ein Jahr vor der Auszeichnung übergab er die Schreinerwerkstatt an seinen Sohn Michael jun. Mittlerweile bereichern fünf Enkelkinder den Familienkreis. Viele Jahre war der Jubilar Mitglied im Kreise der Wertinger Böller- und Feuerschützen aktiv tätig. Nach dem Motto „Wer rastet der rostet“, engagierte sich Wilma Saule in verschiedenen Meitinger Vereinen. So gehört sie zu den Gründungsmitgliedern der Meitinger Kolpingsfamilie, in deren Kreise sie auch mehrerer Jahre als erste Vorsitzende fungierte und zählt heute noch zum Mitgliederkreis des Meitinger Hausfrauenbundes (MHB), in dem sie ebenfalls mehrere Jahre aktiv im Vorstand mitwirkte. Gemeinsame Stunden verbringt das Jubelpaar mit Kartenspielen und Wilma Saule führt ihren Haushalt immer noch eigenständig mit viel Freude. Zum großen Gratu-lantenkreis gehörten neben der Familie, Freunden, Bekannten auch das Team des Nierenzentrums Neusäß, in dem Michael Saule dreimal wöchentlich an die Dialyse zur Blutwäsche angeschlossen werden muss sowie Meitingens Bürgermeister Michael Higl, der die Glückwünsche der Marktgemeinde übermittelte.
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